Baubesprechung TLF 3000

Vorbemerkung
Ein wichtiger Meilenstein unserer Feuerwehr ist in den Jahren 2010/2011 die Neubeschaffung unseres mittlerweile 31 Jahre im Dienst stehenden TLF 8(W). Dieses Fahrzeug Baujahr 1980 auf einem Unimog-Fahrgestell ist aufgrund technischer Mängel durch ein TLF 3000 (Bezeichnung ursprünglich TLF 20/30) zu ersetzen.

Die Haushaltsmittel stehen seit 2010 zur Verfügung und nach Vorführungen der Hersteller Schlingmann/MAN, Rosenbauer/MAN, ADIK/MAN und Ziegler/Mercedes wurde eine Ausschreibung durch die Stadtverwaltung durchgeführt. Hier wurden auch die Erkenntnisse aus den Gesprächen mit diversen Herstellern auf der Interschutz 2010 berücksichtigt.

Das wirtschaftlichste Angebot wurde durch die Firma Rosenbauer mit einem MAN-Fahrgestell eingereicht. Dieses Angebot erhielt auch den Zuschlag und nach einem Auftragsklärungsgespräch wurde der Auftrag im August 2010 zum Bau des TLF 3000 erteilt.

Baubesprechung
Nachdem wir nun lange Zeit gewartet haben, erhielten wir Anfang Februar die Nachricht, dass unser Fahrgestell nun bei MAN das Werk verlassen hat und auf dem Weg zum Aufbauer, der Firma Rosenbauer aus Luckenwalde ist. Dies nahmen wir zum Anlass einen Termin mit der Firma Rosenbauer für den 18. Februar in Luckenwalde zu vereinbaren um den weiteren Aufbau und die Fertigstellung zu besprechen.

Das Firmengelände in Luckenwalde.

 

Zur Vorbereitung erhielten wir einige Tage vorher bereits Aufbauzeichnungen, die unsere Beladung enthielt und die jeweilige Unterbringung im Geräteraum darstellte.

Am 18. Februar 2011 um 07.00 Uhr machten sich der Leiter des Ordnungsamtes, der Stadtbrandmeister, der Ortsbrandmeister und der Gerätewart auf den Weg nach Luckenwalde. Bei der Hinfahrt herrschte eine gewisse Anspannung, da sich bei den Vorgesprächen abzeichnete, dass die in der Ausschreibung vorgegeben Bauhöhe von maximal 3.200 mm problematisch werden könnte.

Pünktlich um 10.30 Uhr erreichten wir die Firma Rosenbauer in Luckenwalde. Dort wurden wir von unserem Ansprechpartner Herrn Appeldorn empfangen und uns wurde mit Frau Hagen die Projektleiterin für unseren Aufbau vorgestellt. Bei einem Rundgang durch die Produktion konnten wir uns einen Eindruck vom Ablauf machen. Hierbei wurden bereits erste Punkte und Alternativlösungen an Beispielfahrzeugen aufgezeigt.

Ein Beispielfahrzeug als TLF

 

Dann war es soweit, erstmals konnten wir unser Fahrgestell im Original sehen. Zwar waren sämtliche Stoßstangen etc. abgebaut, da diese gerade zur Lackierung waren, allerdings war der Eindruck auch ohne diesen Zierrat wie erwartet.

 


Unser Fahrgestell MAN TGM 13.250 4×4 BL einzelradbereift mit MPT Profil

 

Nun kam der spannende Moment, die Messung der Höhe des Fahrzeuges und die Festlegung der sich daraus ergebenden Folgen. Da das Fahrzeug etwas schief stand und die ersten Messungen ungenaue Ergebnisse (Dank eines Handwerkerbandmaßes) erbrachten, wurde das Fahrgestell in eine Halle gefahren um nochmals genau zu messen.

Dort zeigte die Fahrerkabine ein Höhenmaß von maximal 3.160mm, an der Stelle für die vorderen Kennleuchten wurde ein Höhenmaß von 3.120 mm festgestellt. Da es sich hierbei um Maße des unbeladenen Fahrzeuges handelt, müssen noch ein paar Zentimeter abgezogen werden. Um das vergebene Höhenmaß einzuhalten, schlug unsere Projektleiterin vor, Kennleuchten der Firma Hella in LED Ausführung K-LED FO F mit einer Höhe von 88mm zu verbauen. Ob dies die sinnvollste Lösung ist, oder doch die Kennleuchten Nova-S von Hänsch verbaut werden, diskutieren wir derzeit noch.


Beispielbild der Firma Hella

Höhe 88mm, Durchm. 150mm

Beispielbild der Firma Hänsch

Höhe 136mm, Durchm. 246mm

 

Diese Lösung unter Verzicht auf einen Astabweiser wird beim fertigen Einsatzfahrzeug zu einer akzeptablen Höhe führen. Somit konnte auch dieses Problem gelöst werden.

Im Anschluss wurde dann gemeinsam die komplette Ausschreibung noch einmal durchgearbeitet und zu jedem Punkt Besonderheiten oder Hinweise besprochen. Auch wurden anhand der Aufbauzeichnung Veränderungen festgelegt, Möglichkeiten erörtert und dann entschieden in welcher Form an welcher Stelle was verbaut wird.

Insbesondere eine andere Lösung für die Saugschläuche, die nun im G 1 liegend eingeschoben werden, statt der hängenden Lösung ist hervorzuheben. Auch die Atemschutzgerätehalterung wurde so gewählt, dass auch kleine Einsatzkräfte problemlos die Geräte schultern können.

Die geänderten Aufbauzeichnungen werden erstellt und dann der Feuerwehr wieder zur Kontrolle und Freigabe zur Verfügung gestellt.

Der Innenraum noch im Rohbau

Das Fahrgestell

Abschließend wurde noch einmal ein Fahrzeug besichtigt, das ebenfalls einen Wasserwerfer vom Typ AWG erhält. Hier wurde die Notwendigkeit einer höheren Verbauung festgestellt, da sonst keine problemlose Bedienung sichergestellt werden kann.

Nun galt es noch den Terminplan abzustimmen:
Als Aufbaubeginn wurde der 22. März festgelegt. Bis zur 11. KW müssen diverse Geräte an die Firma Rosenbauer zum passgerechten Verbauen in das Fahrzeug geliefert werden. Das Fahrzeug wird dann Anfang Mai fertig sein und durch die Firma Rosenbauer dem Abnahmeberechtigten an der LFS Celle vorgestellt. Dann schließt sich eine zweitätige Übergabe mit Schulung der Fahrzeugtechnik an. Dieser Zeitplan wird seitens Rosenbauer mit allen Beteiligten noch einmal abgestimmt und dann bestätigt.

Somit dürfte auch sichergestellt sein, dass unser neues TLF 3000 rechtzeitig vor dem TÜV-Termin des alten Fahrzeuges im Juni 2011 dieses ersetzen kann.

Die Rückfahrt wird angetreten.

Insgesamt waren die Beteiligten mit dem Termin und den gefundenen Lösungen doch sehr zufrieden und konnten gegen 15.00 Uhr die dreistündige Rückfahrt antreten.

 

Mörke, OrtsBM

17 Löschzwerge mit großem Interesse bei der Sache

Beschreibung: Weihnachtsfeier2010

Die Löschzwerge der Kinderfeuerwehr BÖB (Bodenburg, Östrum, Breinum) waren in ihrem Gründungsjahr zahlreich mit großem Interesse bei der Sache. Die inzwischen 17 Mädchen und Jungen haben im Jahr 2010 u.a. die Aufgaben der Feuerwehr kennengelernt und an einer Brandschutzerziehung teilgenommen. Die Betreuer achten jedoch darauf, dass Spiele, basteln und jede Menge Spaß nicht zu kurz kommen. Auch für das Jahr 2011 wird die Kinderfeuerwehr wieder einen abwechslungsreichen Plan bieten. Einige Themen für das erste Halbjahr sind: Warum brennt Feuer?, Erste Hilfe für Kinder und Wasserspiele aller Art. Zum Jahresende wurde bereits ein Mitglied in die Jugendfeuerwehr verabschiedet. Alle interessierten Mädchen und Jungen zwischen 6 und 10 Jahre aus den Ortschaften Bodenburg, Östrum und Breinum sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen. Die Löschzwerge treffen sich im 14-tägigem Rhythmus.

Tannenbaumsammlung 2011

Am Samstag, den 15. Januar 2011 traf sich die Jugendfeuerwehr Bodenburg um 8.30 Uhr am Feuerwehrhaus Bodenburg für die diesjährige Tannenbaumsammlung. Zu Beginn gab es gleich ein besonderes Highlight, denn unsere Betreuerin Nicole hatte Geburtstag und war dennoch bereit, tatkräftig mit anzupacken. Ganz toll, nochmals DANKE! Als Geschenk gab es von der Jugendfeuerwehr einen Kuchen und ein „Happy Birthday“ !

Mit Unterstützung der kostenlos zur Verfügung gestellten Sammelfahrzeuge von Carl-Christian Dortmund, Hartmut (Paule) Meibaum sowie einem LKW der Firma Thiemt mit Fahrer Harry Maiwald machten sich 3 Sammeltrupps, bestehend aus

17 Jugendfeuerwehrmitgliedern und 16 Feuerwehrkameraden ab 9 Uhr auf den Weg, um in den aufgeteilten Regionen die Tannenbäume einzusammeln.

Die erste Gruppe unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Carsten Hallmann startete in Richtung Breinum und Östrum, die zweite Gruppe unter der Leitung des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartes Pascal Sobotta sammelte den „oberen“ Teil von Bodenburg ab und die dritte Gruppe unter der Leitung des Jugendfeuerwehrwartes Siggi Schön übernahm den Bereich „unterhalb des Marktplatzes“.

Für die Verpflegung und das leibliche Wohl für unterwegs sorgten Elke und Marco Großmann. Die ausgedienten Tannenbäume wurden von den Sammelfahrzeugen auf den Osterfeuerplatz zur weiteren Verwendung verbracht.

 

Gegen 14 Uhr trafen alle drei Gruppen, erschöpft aber dennoch glücklich am Feuerwehrhaus in Bodenburg ein. Nach einer Stärkung und der Reinigung der Materialien konnten dann alle Beteiligten nach Hause verabschiedet werden.

Die Jugendfeuerwehr dankt nochmals allen Helfern, die uns bei der diesjährigen Tannenbaumsammlung unterstützt haben und hoffen dass Ihr auch nächste Jahr wieder mit dabei sein werdet.

Ein ganz besonders HERZLICHES DANKESCHÖN an die Bevölkerung von Bodenburg, Östrum und Breinum für die hohe Spendenbereitschaft. Hierdurch können wir unsere Aktivitäten für und mit unseren Jugendlichen weiterhin aufrecht erhalten und ausbauen.

Einsatzbericht Gefahrgutunfall 17.01.2011

Bereits gegen 05.00 Uhr am 17.01.2011 hat sich auf der A 7 in Fahrtrichtung Nord ca. 1 km hinter der Anschlussstelle Bockenem ein LKW-Unfall ereignet. Ein Sattelauflieger war aufgrund einer Unachtsamkeit des Fahrers von der Fahrbahn abgekommen und seitlich umgestürzt. Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall verwickelt. Der Fahrer war lediglich geringfügig verletzt.

Die Ortsfeuerwehr Bockenem war zum abpumpen der Dieseltanks alarmiert wurden. Gemäß Angaben der Polizei trat aus dem als Gefahrguttransporter gekennzeichneten LKW kein Stoff aus. Um eine genaue Übersicht über die Lage zu bekommen, begannen die Einsatzkräfte mit Unterstützung einer Bergungsfirma das Entladen des Aufliegers. Hierzu wurden ergänzend die Feuerwehren Bornum, Wohlenhausen und Königsdahlum mit PA-Trägern alarmiert. Die geladenen Gefahrstoffe waren bereits aufgrund der Ladepapiere identifiziert.

Gegen 09.30 Uhr wurde festgestellt, dass sich im Auflieger doch ausgelaufene Stoffe befanden. Die Arbeiten wurden zunächst eingestellt und zur Verstärkung der Gefahrgutzug des Brandschutzabschnittes Ost alarmiert (FF Söhre, Sottrum, Derneburg, Bad Salzdetfurth und Bodenburg). Die weiter zum Gefahrgutzug gehörenden Einsatzkräfte aus der Stadt Bockenem waren ja schon im Einsatz. Insgesamt ergab sich dann eine Stärke von 87 Kameraden.

Der Gefahrgutzug Ost auf der A 7

 

Nach Koordination und Abstimmung der Einsatzkräfte an der Einsatzleitung mit dem Einsatzleiter Ulf Liewald (Ortsbrandmeister Bockenem) und dem stellv. BA-Leiter Ost Mathias Mörke begannen die Kräfte mit dem weiteren Entladen und Sichern der Beladung. Durch bereitgestellte Container konnten die Stoffe einer sachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Als Gefahrstoffe waren Verdünner, Farben und ein größeres Gebinde Bariumsulfat gekennzeichnet. Letzteres hat vor allem eine toxische Wirkung und darf nicht auf die Haut oder in die Atemwege gelangen.

Die restliche Ladung des LKW waren Nudeln jeder Art.

Gegen 14.00 Uhr war die Arbeit so weit vorangeschritten, dass der LKW wieder auf seinen Reifen stand und die Ladung sicher in den Containern der Bergungsfirma verbracht war. Es begannen nun die Aufräumungsarbeiten und der Abbau der Einsatzstelle.

 

Bodenburger PA-Kräfte beim Entladen des LKW

 

Beschädigte und teilweise ausgelaufene Behälter mit Verdünner und Farben.

 

Gefahrgut-LKW beim aufrichten mit Kran

 

Die Ortsfeuerwehr Bodenburg war mit dem LF 10/6 und dem Pulverlöschanhänger mit 7 Kräften im Einsatz.

Bericht der Jahreshauptversammlung 2011

 

TOP 1 – Begrüßung –

Der Ortsbrandmeister Mathias Mörke begrüßte die anwesenden Kameradinnen und Kameraden, die Kameraden der Altersabteilung, die fördernde Mitglieder sowie die Ehrengäste.

 

Als Ehrengäste waren anwesend:

•  Ortsbürgermeisterin Ute Hoppe

•  stellv. Bürgermeister der Stadt Bad Salzdetfurth Wolfgang Dettmer

Seitens der Presse wurden von der HAZ Frau Kohrs und von der Feuerwehr der Pressesprecher der Stadtfeuerwehr Uwe Pepper willkommen geheißen.

 

TOP 2 – Gedenken an die Verstorbenen –

Zum Gedenken an die Verstorbenen erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen.

Von folgenden Mitgliedern musste im Jahr 2010 Abschied genommen werden:

Von den fördernden Mitglieder:

•  Heinz-Dieter Knocke

•  Bernhard Grün

•  Gustav Rademacher und

•  Rudi Lambrich

 

und vom Kameraden des Musikzuges:

•  Fritz Funk

 

Zum Gedenken spielte der Musikzug das Lied „Ich hatte einen Kameraden“.

 

TOP 3 – Bericht des Ortsbrandmeisters –

Beschreibung: C:\Users\KLaus\Documents\Klaus synch\FFW\Medienwart\2011\11-01-08 Jahreshauptversammlung\IMG_2085.JPG

In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte der OrtsBM das Motto des Landesfeuerwehrverbandes für 2011:

Sehr treffend beschreibt dieses Motto nach den Worten des OrtsBM das ehrenamtliche Wirken der Feuerwehrkräfte:

•  Nur wer mit macht kann gestalten,

•  nur wer mit macht bewegt etwas,

•  nur wenn viele mit machen gelingt es !

 

Der Bericht war in folgende Teilbereiche gegliedert:

•  Statistik

•  Einsatztechnik

•  Zukunft

•  Ausbildung

•  und Aktivitäten

 

Begonnen wurde mit der Mitgliederstatistik:

Der OrtsBM stellte die Mitgliederentwicklung dar, und ging insbesondere auf die steigende Gesamtmitgliederzahl von 387 ein.

Wenngleich er aber auch auf die kontinuierlich rückläufige Zahl im Bereich der Aktiven verwies. Insbesondere verliert man seit Jahren junge ausgebildete Kameraden durch Umzug infolge beruflicher oder familiärer Veränderungen.

Daher rief er alle auf, im Bekanntenkreis, im Kollegenkreis oder einfach in der Nachbarschaft nach ernsthaft an der Feuerwehrarbeit Interessierten Ausschau zu halten.

Die Einsatzstatistik zeigt uns ein eher ruhigeres Jahr mit 18 Ernstfalleinsätzen. Hinzu kam dann noch die stolze Zahl von 6 Alarmübungen, wobei die Übung auf der Schnellfahrtrasse der DB AG in Sehlem sicher außergewöhnlich war.

Begonnen hat das Einsatzjahr bereits um 0.41 Uhr am 01, Januar 2010 mit einem Containerbrand. Besonders tragisch war eine Türöffnung im April, dort konnte die Person nur noch tot nach einem Sturz vorgefunden werden.

Als größeren Brand gab es einen Scheunenbrand in Breinum.

Alles in allem, Routineeinsätze die leicht zu bewältigen waren.

Schon wurde das Thema neue Einsatztechnik angesprochen. Auch hier bewegt sich laufend etwas und erfordert von jedem Einzelnen stets neues Lernen und sich fortzubilden. Als Spende der VGH und der Versicherungsgesellschaft der Sparkasse erhielten wir einen Rauchverschluss. Hiermit können Türen von Brandräumen rauchdicht gegenüber den restlichen Räumen abgeschirmt werden, um Rauchschäden zu verringern.

Die Einführung der digitalen Alarmierung steht für 2011 auf dem Programm.

Insgesamt werden dann 30 DME des Typs Oelmann LX 4 beschafft und auch die Alarmierungssystematik geändert. Bei Kleineinsätzen werden wir dann nach Tag- und Nachtschleifen unterscheiden.

Als Höhepunkt des Jahres 2011 wird sicher die Auslieferung unseres TLF 20/30 zu sehen sein. Bisher gibt es ein solches Modell noch nicht im Landkreis Hildesheim. Die Lieferung durch die Firma Rosenbauer ist für den Juni 2011 vorgesehen.

Ein Blick auf den erreichten Ausbildungsstand mit Lehrgängen rundete die Darstellung ab. Hier wurde mittlerweile eine gute Ausbildungsquote erreicht.

Der OrtsBM gab für die Standortausbildung das Motto. „ Wer rastet der rostet“ vor und wies auf weitere geplante Optimierungen hin.

Ein ganz besonderes Zitat aus einem Bericht einer Arbeitsgruppe zur demografischen Entwicklung in Niedersachsen und die Auswirkungen auf die Feuerwehren wurde vorgestellt:

„ Wir können die Einsatzkräfte von heute,

nicht mit den Einsatzmitteln von gestern,

auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten!“

 

Wesentliche Inhalte und vorgeschlagene Maßnahmen wurden angesprochen und jeweils ein Bezug zur Ortsebene hergestellt.

Diverse Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege wurden auch im Jahr 2010 durchgeführt:

•  Braunkohlwanderung nach Sehlem mit mehr als 70 Personen

•  Preisskat im März

•  Osterfeuer im April

•  Kameradschaftsabend im Feuerwehrhaus

 

Brandschutzerziehung für Kinder, aber auch für Erwachsene standen auch 2010 wieder auf dem Programm. So waren der Kindergarten und zwei 3. Klassen der Grundschule zu Gast. Aber auch für die Belegschaft der Seniorenresidenz haben wir eine Ausbildung vorgenommen.

Ein weiterer Schwerpunkt für einige Einsatzkräfte waren in diesem Jahr die Stadtwettbewerbe. Unter Leitung der Gruppenführerin Nicole Maiwald wurde dort ein hervorragender zweiter Platz bei den wasserführenden Fahrzeugen errungen.

Die größte Veranstaltung 2010 war sicherlich die Organisation des Brandschutzabschnittszeltlagers in Verbindung mit Gründung der Kinderfeuerwehr Bodenburg, Breinum und Östrum. Auch wurde dies mit einem Tag der Feuerwehr mit allen 3 Ortsfeuerwehren und einem Tanzabend ausgestaltet.

Der Weihnachtsmann brachte der Jugendfeuerwehr und den Aktiven als kleines Dankeschön eine warme Wintermütze.

Wir geben Gas ! Unter diesem Motto stellte der OrtsBM die für die Jahre 2010-2012 geplanten Punkte vor:

Im Jahr 2010 wurde eine veränderte Ausbildung vorgenommen und diese wird bis 2012 weiter optimiert. Die Gründung der Kinderfeuerwehr ist vollzogen und zeigt Wirkung. Nicht nur das es gelungen ist 9 Kinder aus Bodenburg dafür zu gewinnen, nein auch unsere Jugendfeuerwehr hat Zulauf bekommen. Als weiteres Thema war die Neubeschaffung des TLF 20/30 zu nennen, die einvernehmlich zwischen Stadt, Stadtbrandmeister und Feuerwehr auf den Weg gebracht wurde. Für 2011 steht dies Fahrzeug mit Baubesprechungen, Auslieferung und Ausbildung natürlich weiter auf der ToDo Liste. Die Gründung des Fördervereins und die Planung des Anbaus an das Feuerwehrhaus sind weitere Meilensteine für 2011.

Aber auch intern wollen wir uns stets verbessern. Dies haben wir auch 2010 mit unserem Mitgliederblatt „Löschblatt“ in 2 Auflagen getan. Informationen rund um die Feuerwehr für alle Fördernden mit Berichten, Neuigkeiten und Terminen. Wir hoffen so, noch mehr Bürgerinnen und Bürger für die Feuerwehr gewinnen zu können. Die Arbeit zum Entwurf des Löschblattes, zur Erstellung usw. hat unserer Öffentlichkeits-beauftragte Klaus Brückner geleistet. Zuverlässig und auch mal drängelnd wie wir ihn kennen und schätzen. Herzlichen Dank!

Dann wurde eine kurze Filmsequenz gezeigt, die zeigte unter welchem Interessenkonflikten Feuerwehrkameraden leiden können.

Abschließend danke der OrtsBM für die umfassende Unterstützung:

Danke allen fördernden Mitgliedern für Ihr Interesse an unserer Arbeit, für die finanzielle und ideelle Unterstützung.

Dank an alle aktiven Kameradinnen und Kameraden für die umfangreiche Arbeit und die gelebte Kameradschaft.

Nicht vergessen die Partner und Familien, die ja oft genug ein klein wenig unter den Aktivitäten leiden müssen.

Dank an Stadtbrandmeister und Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Für die Dienstbeteiligung wurden folgende Kameraden mit einem Präsent bedacht:

 

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3. Platz mit 92% und 43 Diensten Wolfgang Großmann

2. Platz mit 92% und 50 Diensten Nicole Maiwald

1. Platz mit 100% und 34 Diensten Uwe Philipps

 

 

Zu TOP 4 – Bericht der Jugendfeuerwehr –

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Unser Jugendfeuerwehrwart Siggi Schön hielt seinen 30. Bericht über die Arbeit der Jugendfeuerwehr:

Der OrtBM danke dem Betreuerteam für die Tätigkeit im vergangenen Jahr.

 

Zu TOP 5 – Bericht Kinderfeuerwehr

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Unsere Kameradin im Betreuerteam der Kinderfeuerwehr BÖB Christina Könnecke hielt einen kurzen Bericht über die ersten Monate der Arbeit der Kinderfeuerwehr.

Zu TOP 6 – Bericht des Musikzuges

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Der Vorsitzenden des Musikzuges Heinrich Schrell jun. Gab einen umfassenden Bericht über die Aktivitäten des Musikzuges. Neben der Veränderung der geübten Musikstücke stellte er die verschiedenen Auftritte vor.

Als Highlight hob er den Schützenausmarsch in Hannover und das Übungswochenende im Herbst hervor.

 

Zu TOP 7 – Kassenbericht

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Unseren Kassierer Gerd Ossenkop gab einen Überblick über die Kassenlage der Wehr.

Die Kassenprüfer Udo Bartens und Oliver Großmann bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung.

Als neuer Kassenprüfer wurde Pascal Sobotta gewählt.

 

Zu TOP 8 – Gründung Förderverein –

Im Kommando wurde vorbesprochen der Jahreshauptversammlung den Vorschlag zu unterbreiten einen Förderverein zu gründen.

Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Folgende Personen sollen ein Konzept und eine Satzung für den Förderverein erarbeiten:

1. Uwe Riechers

2. Gerd Ossenkop

3. Andreas Knoll

4. Siggi Schön

Hinzu kommen der Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter.

 

 

Zu TOP 9 – Erweiterung Feuerwehrhaus

Der Ortsbrandmeister stellte den Bedarf auf eine Erweiterung des Feuerwehrhauses dar. Ferner berichtete er über die bisher dazu geführten Gespräche.

Die Versammlung beschloss einstimmig dieses Vorhaben in Eigenleistung bei entsprechender Unterstützung der Stadt umzusetzen.

Zu TOP 10 – Grußworte –

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Folgende Grußworte wurden gehalten:

•  Ortsbürgermeisterin Ute Hoppe

•  Stellv. Bürgermeister Wolfgang Dettmer

•  Stadtrat Markus Janisch

 

Die Redner sagten ihre Unterstützung bei den Erweiterungsplänen zum Feuerwehrhaus zu und dankten der Wehr für die umfangreichen Arbeiten.

Zu TOP 11 – Ehrungen und Beförderungen –

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Folgende Ehrungen und Beförderungen wurden vom OrtsBM vorgenommen:

 

 

Ehrungen Ehrenadel Kreisfeuerwehrverband Hildesheim e.V.

Beschreibung: C:\Users\KLaus\Documents\Klaus synch\FFW\Medienwart\2011\11-01-08 Jahreshauptversammlung\IMG_2164.JPG Beschreibung: C:\Users\KLaus\Documents\Klaus synch\FFW\Medienwart\2011\11-01-08 Jahreshauptversammlung\IMG_2163.JPG
Hans-Günther Hanusa 50 Jahre Helmut Riedel 40 Jahre

 

Ehrungen Nieders. Ehrenzeichen für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen.

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Lars Könnecke und Carsten Hallmann 25 Jahre

 

Beförderungen

 

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Zum Feuerwehrmann: Timo Riechers

 

 

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Zum Oberfeuerwehrmann: Oliver Großmann, Florian Meinhold, Dominik Wille

 

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Zum Hauptfeuerwehrmann: Christoph Schnelle und Torben Riens

 

Allen Beförderten und Geehrten wurde mit einem dreifachen „Gut Wehr „ gratuliert.

Beschreibung: C:\Users\KLaus\Documents\Klaus synch\FFW\Medienwart\2011\11-01-08 Jahreshauptversammlung\IMG_2180.JPG

Zu TOP 12 – Termine 2011–

Die kompletten Dienstpläne werden dann wie gehabt an alle kurzfristig verteilt.

 

 

Zu TOP 13 – Anfragen und Mitteilungen

Anfragen bzw. Mitteilungen gab es keine.

Mit einem Schlusswort und verbunden mit der Einladung zum kameradschaftlichen Teil der Jahreshauptversammlung dankte der OrtsBM für die Aufmerksamkeit und beendete die JHV.

Jahreshauptversammlung Jugendfeuerwehr 2010

Der Jugendfeuerwehrwart Siegmund Schön konnte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Bodenburg die Ortsbürgermeisterin Ute Hoppe, den Brandabschnittsjugendfeuerwehrwart Mark Gebel und einige Kommandomitglieder der Wehr begrüßen. Ortsbrandmeister Mathias Mörke und sein Stellvertreter Carsten Hallmann ließen sich aufgrund privater Verpflichtungen entschuldigen.

 

In seinem inzwischen 30-ten Tätigkeitsbericht als Jugendfeuerwehrwart hatte Schön einen ausführlichen Bericht vorbereitet. Er berichtete, dass sich der Mitgliederstamm der Jugendfeuerwehr im Jahr 2010 positiv von 13 auf 22 Mädchen und Jungen erhöht hat. An 81 Tagen war die Jugendfeuerwehr aktiv und hat dabei u.a. das traditionelle Pfingstzeltlager in der Glüsig, ein Wochenende in Hohegeiß und eine Fahrt in den Heidepark durchgeführt. Das Mitwirken an der Kunst- und Hobbyausstellung sowie dem Adventsmarkt mit dem traditionellen Heimatkalender (15.Auflage) und den verschiedenen Jugendfeuerwehrwettbewerben, wie das Kreiszeltlager in Sarstedt runden die Aktivitäten ab. Der Höhepunkt im Jahr 2010 war jedoch das in Bodenburg stattfindende Zeltlager des Brandabschnittes Ost. Bei der Jugendflammenabnahme nahmen 5 Mitglieder teil und erhielten die Stufe 1 verliehen. Die waren Dunja und Cecilia Müller, Lara Jörren, Rene Dittrich und Florian Jacobsen. Zum Abschluss des Berichtes verabschiedete Siegmund Schön die langjährigen Mitglieder Timo Riechers und Marcel Jacobsen in die Einsatzabteilung der Wehr.

 

Die Grußworte wurden von der Ortsbürgermeisterin Ute Hoppe eröffnet. Sie war beeindruckt von der Motivation der Jugendfeuerwehr und der geleisteten Arbeit. Zum Dank und zur Unterstützung der erfolgreichen Fortführung der Jugendarbeit überreichte sie ein Präsent. Der Brandabschnittsjugendfeuerwehrwart Mark Gebel dankte nochmals der Jugendfeuerwehr Bodenburg für die erfolgreiche und ins Detail geplante Ausrichtung des Abschnittszeltlagers in Bodenburg. Jens Steinwedel überbrachte in Vertretung des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters die besten Wünsche des Kommandos und der kompletten Wehr und dankte der Jugendfeuerwehr für deren Einsatz und dem Betreuerteam für die geleistete Arbeit in 2010. Die Wehr hatte sich etwas einfallen lassen und überreichte auch im Hinblick auf den frühen Wintereinbruch in diesem Jahr 26 blaue Wintermützen.

Eine weitere Überraschung hatte der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Pascal Sobotta bis zum Schluss aufgehoben. Da die bisherigen Jugendfeuerwehr Sweatshirts schon in die Jahre gekommen waren, musste dringend für Ersatz gesorgt werden. Pascal Sobotta überreichte im Namen der Firma Optimal GmbH 30 neue Sweatshirts. Im Namen der Jugendlichen bedankte sich Siegmund Schön für diese Spende, die den Jugendlichen auch in Zukunft eine angemessene Bekleidung sichert, ohne dass die Eltern hierfür finanziell belastet werden müssen. Zum Abschluss fand noch das traditionelle Bingo und die Bekanntgabe der verschiedenen Gewinner der internen Wettbewerbe statt.

Adventsfeier der Alterskameraden der Feuerwehr Bodenburg 2010

Die traditionelle Adventsfeier der Alterskameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg und des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg fand in diesem Jahr am 04. Dezember im Feuerwehrhaus in der Jahnstrasse statt.

Ortsbrandmeister Mathias Mörke konnte in diesem Jahr 14 Alterskameraden, die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Frau Helga Krause und zahlreiche Kommando-mitglieder begrüßen. Nach den Begrüßungsworten wurde den Verstorbenen im Jahr 2010 gedacht, zu dem sich alle Anwesenden von den Stühlen erhoben. Bevor Mathias Mörke seinen ausführlichen Jahresbericht begann, sollten sich zunächst alle beim vorbereiteten Abendessen stärken, das vom Kommando bereits am Nachmittag vorbereitet wurde.

Nach der Stärkung überbrachte Frau Helga Krause die besten Wünsche des Ortsrates Bodenburg. Ortsbrandmeister Mathias Mörke begann seine Ausführungen mit einem kurzen Jahresrückblick der Aktivitäten und Einsätze der Wehr. Im Anschluss gab er noch eine Zusammenfassung der Feuerwehren des Stadtgebietes Bad Salzdetfurth und deren einsatztaktischen Einteilung. Ein Wort zu dem derzeitigen Zustand des TLF8 W und dem Stand der Neubeschaffung des neuen TLF 20/30 rundete den Bericht ab. Bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein wurden viele alte Erinnerungen aufgefrischt und aktuelle Themen diskutiert, bevor alle wieder den Heimweg antraten.

JFW Brandabschnittszeltlager 03.-05.09 2010

Das Jugendfeuerwehrzeltlager des Brandabschnittes Ost fand vom 03. bis 05. September 2010 in Bodenburg in der Jahnstrasse statt. 256 Jungen und Mädchen aus 17 Jugendfeuerwehrabteilungen der Gemeinden Bockenem, Holle, Diekholzen und Bad Salzdetfurth waren beim 32. Zeltlager dabei.

 

Abschnittsjugendfeuerwehrwart Marc Gebel dankte bei der Lagereröffnung den Ortswehren Breinum, Östrum und Bodenburg, die die Organisation gemeinsam übernommen hatten. Der Freitagabend wurde in Eigenregie jeder einzelnen Jugendwehr gestaltet.

Der Samstag begann mit einem Orientierungslauf durch den Flecken Bodenburg, bei dem verschiedenste Aufgaben zu bewältigen waren. Am Nachmittag ging es dann mit der Lagerolympiade u.a. auch im Freibad Bodenburg weiter. Selbst die Wassertemperatur von knapp 18 Grad hielt die Jugendlichen nicht davon ab, freiwillig in die Fluten zu springen. Eher unfreiwillig machte der eine oder andere Betreuer ebenfalls Bekanntschaft mit dem kühlen Nass. Der Abend startete mit einem Filmabend. Im Anschluß besuchten die Jugendlichen noch die Disco. Hier brachte der DJ Sven Koch durch gute und zeitgerechte Musik die Stimmung auf den Siedepunkt, bevor alle müde in die aufgebauten Zelten verschwanden.

Nach dem gemeinsamen Frühstück stand am Sonntag um 11 Uhr der Feldgottesdienst an, in dem Pastor Henning Forwergk die Jugendlichen mit einem offenen und lockeren Gottesdienst in der Turnhalle Bodenburg begeisterte. Er fand für einige Aktivitäten immer sehr schnell Mitstreiter. Bei der Siegerehrung um 13:00 Uhr erhielt jede Jugendwehr erhielt ein Staffelholz und einen Sachpreis.

Zum Abschluß dankte Marc Gebel nochmals den Organisatoren für die geleistete Arbeit, dem Versorgungszuges des Landkreises für die Verpflegung für Samstag und Sonntag und den nah anliegenden Bewohnern für dessen Toleranz an dem Wochenende. Um 14:30 waren alle Zelte wieder abgebaut und die Umgebung von den Jugendlichen gereinigt.

Gründung Kinderfeuerwehr am 03.09.2010

Die Freiwilligen Feuerwehren B odenburg, Ö strum und B reinum hatten am 03.09.2010 zu dem Festakt Gründung der Kinderfeuerwehr BÖB in die Turnhalle eingeladen.

Foto. K. Brückner

 

Mathias Mörke, Ortsbrandmeister aus Bodenburg, konnte an diesem Abend zahlreiche Personen aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr und Eltern begrüßen. Im weiteren Vortrag verwies er auf die Wichtigkeit, bereits Kinder zwischen 6 und 10 Jahren von der Feuerwehr zu begeistern. Denn genau in diesem Lebensabschnitt werden bereits die Weichen für die weitere Freizeitgestaltung in den folgenden Jahren gelegt. Aber eine Kinderfeuerwehr ist nicht ohne Einsatz und zusätzlicher Arbeitsbereitschaft anderer aktiver Feuerwehrleute realisierbar. Es konnten aus allen drei Wehren Kameraden/innen gefunden werden, die sich dieser Herausforderung stellen werden.

Foto. K. Brückner

Betreuerteam:
C. Könnecke, I. Helfenbein, D.Stache, H. Matthiesen, S. Koch

Nach den Eingangsworten durften die Löschzwerge mit den neuen T-Shirts und den Betreuern die Bühne unter Beifall erobern. Die anschließenden Grußworte und Glückwünsche des Bürgermeisters der Stadt Bad Salzdetfurth, des Landrates, des Stadtbrandmeisters, u.v.m. nahmen die Löschzwerge geduldig entgegen. Zum Abschluss stellten sich alle noch zu einem Gründungsfoto auf.

Foto. K. Brückner

Tag der Feuerwehr am 04.09.2010

Die Freiwilligen Feuerwehren B odenburg, Ö strum und B reinum hatten am 04.09.2010 zum Tag der Feuerwehr rund um das Feuerwehrhaus in der Jahnstrasse eingeladen. Diese Veranstaltung sollte das zeitgleich stattfindende Jugendfeuerwehrzeltlager des Brandabschnittes Ost und die Kinderfeuerwehrgründung am Freitag abrunden.
Die drei Ortswehren haben zum ersten Mal eine derartige Veranstaltung gemeinsam durchgeführt und organisiert. Das umfangreiche Programm begann am 14:00 Uhr mit der Kaffeetafel und dem Auftritt der Kindertanzgruppe des MTV.

Fotos: K. Brückner

Im Anschluss war die Vorführung Verkehrsunfall, die von Mathias Mörke im Detail moderiert wurde. Zu beginn suchte er noch ein prominentes Unfallopfer, das sich in das „verunglückte Fahrzeug“ begibt. Die Frau des vermeintlichen Unfallopfers setzte vor allen Zuschauern den Notruf 112 ab und die Sirene in Bodenburg ertönte. Kurz darauf erreichte der RTW den Unfallort und leitete erste Maßnahmen ein, bevor das LF10/6 und das TLF 8W der Ortswehr Bodenburg eintrafen.

Foto: K. Hallmann

 Mathias Mörke berichtete, das zum ersten Mal die ankommenden Fahrzeuge von Kameraden/innen aus allen drei Ortswehren besetzt sind.

 

Foto: K.Hallmann

Zuerst musste ein kleiner Fahrzeugbrand mit dem Feuerlöscher bekämpft werden, während die anderen Kameraden/innen den Einsatz von Rettungsschere und Spreitzer vorbereiteten.

 

Foto: U. Phillipps

Nach ca. 20min war das Unfallopfer aus dem Fahrzeug geborgen und dem Rettungsdienst übergeben. M. Mörke erläuterte, dass diese Vorführung sehr realitätsnah durchgeführt wurde und hat die Zuschauer zu einer weiteren Vorführung mit dem Gefahrgutzug eingeladen.

Zwischen den beiden Programmpunkten unterhielten die Betreuer der neu gegründeten Kinderfeuerwehr die Kinder mit Spielen.

 

Foto: K.Brückner

Beim Gefahrgutzugeinsatz tropfte eine vermeintlich gefährliche Flüssigkeit aus einem Tank. Die Aktiven zeigten wie sie sich auf einen solchen Einsatz vorbereiten, indem sie Vollschutzanzüge anzogen. Im weiteren Verlauf wurde eine Pumpe eingesetzt, mit der die Flüssigkeit in einen sicheren Behälter umgepumpt wurde.

 

Foto: U. Phillipps

Die Veranstaltung wurde am Sonntag mit dem Feldgottesdienst in der Turnhalle beendet. Während der gesamten Veranstaltung war reichlich für das leibliche Wohl gesorgt worden.