Papierbootregatta 2008

Feuerwehr Bodenburg nimmt auch 2008 an der 2. Papierbootregatta im Bodenburger Freibad teil.

 

Nach der erfolgreichen 1. Papierbootregatta von 2006, wo die 1 Gruppe der Feuerwehr Bodenburg den 1. Platz in der Kategorie schönsten Boot und den 2. Platz bei der Zeitwertung erzielt hat, war es für die Kameraden selbstverständlich auch bei der 2. Papierbootregatta anzutreten, um den ersten Platz beim schönsten Boot zu verteidigen. Nachdem man in 2006 ein Papierboot mit einem Feuerwehrfahrzeug gebaut wurde, musste in diesem Jahr wieder eine neue innovative Idee her.

Siegerteam 2006 Papierboot 2006

Nach kurzer Beratung war das neue Papierbootprojekt beschlossen, das es galt umzusetzen. Schnell war ein Bauplan erstellt und entsprechendes Baumaterial vorhanden. Die Arbeiten konnten begonnen werden. Zuerst wurde der Schwimmköper aus Teppichrollen erstellt. Dann wurden verschiedene Konstruktionsteile in Arbeitsgruppen aufgeteilt, wobei die Schnittstellen sehr genau beschrieben werden mussten. An vielen Abenden wurde zurechtgeschnitten, geklebt und gestrichen. Eine besondere Spannung lag in der Luft, als zum ersten Mal alle Einzelteile zusammengebaut werden sollten. Wird auch alles zusammen passen oder müssen noch kurzfristige Änderungen einfließen. Nach mehr als 300 Stunden Arbeit war es vollbracht. Das Papierboot war fertig erstellt und bis zur Regatta hatte man noch reichlich Zeit. Bei der Namensfindung hatte man sich schnell auf Albatros geeinigt und der Taufe stand nichts mehr im Wege.

Jetzt war nur noch die Frage, wird das Papierboot mit einem Eigengewicht von mehr als 200kg schwimmen? Damit das Boot überhaupt zu Wasser gelassen werden konnte, musste ein ortsansässiger Bauunternehmer das Boot mit einem Kran zu Wasser lassen.

Wasserung mit Kran Wasserung mit Kran

Zur Freude aller Kameraden schwamm das Papierboot im Becken und nun ging es darum, es möglichst schnell mit Muskelkraft über die vorgegebene Strecke zu schieben. Das große Gewicht machte sich auch im Wasser bemerkbar und die Kameraden mussten schon alles geben, um das Boot schnell zu bewegen.

Siegerboot 2008 Feuerwehr Bodenburg

Mit dem 2. Platz in der Zeitwertung wurde das Ergebnis aus 2006 erneut erreicht. Bei der anschließenden Siegerehrung ging es aber noch um die Titelverteidigung in der Kategorie schönstes Boot. Mit sehr deutlichem Vorsprung konnte das Papierboot der 1. Gruppe der Feuerwehr Bodenburg erneut den 1. Platz in der Wertung schönstes Boot erringen.

Siegerteam 2008

 

Bericht der Braunkohlwanderung 2008

Bei trockenem Wetter und für die Jahreszeit recht warmen 10° C fand die diesjährige Braunkohlwanderung der Feuerwehr Bodenburg mit 86 Teilnehmern statt. Pünktlich um 10.00 Uhr hatten sich alle am Feuerwehrhaus eingefunden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsbrandmeister wanderten die Teilnehmer eine fast 10km lange Strecke durch die heimische Landschaft. Besonders der Weg durch das Waldgebiet im Maiental mit seinen Bachläufen und wunderschönen Baumbewuchs gefiel den Teilnehmern.

An einer Hütte am Fischteich im Breinumer Wald gab es dann die verdiente Pause. Alle Wanderer konnten sich erst einmal stärken. Neben dem obligatorischen Glühwein und Kakao, fand wieder einmal die Brühe mit Einlage besonders starken Absatz. In diesem Jahr waren die Kameraden Jörg Irmer und Sven Koch aus der 2. Gruppe mit dem Fahrdienst und der Bewirtung beauftragt.

So gestärkt konnte der 2. Abschnitt in Angriff genommen werden und nach Breinum ins Gasthaus Müller zum Essen gewandert werden. Nachdem dort alle angekommen waren, konnte in der Wartezeit bis zum Essen erst einmal ein frisches Getränk die durstigen Kehlen erfreuen. Dann wurde sich kräftig mit Braunkohl, Kartoffeln, Bregenwurst und Fleisch der Bauch vollgeschlagen. Für die wenigen, die dieses traditionelle und gesunde Gericht nicht mochten, standen Alternativen zur Wahl.

Im Anschluss an das Essen unterhielt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg die Besucher mit wunderschöner Blasmusik. Neben traditionellen Märschen wurden auch moderne Melodien vorgetragen. Während dieser Unterhaltung wurden durch den Ortsbrandmeister auch die diesjährigen Majestäten gekürt. Bevor jedoch die Amtskette der Braunkohlkönigin und des Braunkohlkönigs den Majestäten umgehängt wurde, galt es zunächst einige knifflige Fragen zu beantworten. Aber im Team schafften dies die Braunkohlkönigin Nicole Maiwald und der Braunkohlkönig Nils Fischer tadellos.

Beim anschließenden Ehrentanz zu den Klängen des Musikzuges, merkte man beiden jedoch deutlich die Wanderung an. Der Tanz glich eher einer seichten Schleichfahrt über das Parkett.

Erstmals wurde dann, für die Freunde von Kaffee und Kuchen, im Anschluss an den Vortrag des Musikzuges ein kleines Kuchenbufett aufgebaut und Kaffee ausgeschenkt. Verhungern musste an diesem Tag wirklich keiner.

Die Fahrbereitschaft erfüllte ihren Auftrag hervorragend und so konnten die letzten Gäste der diesjährigen Braunkohlwanderung kurz nach 20.00 Uhr wieder im heimischen Bodenburg abgeliefert werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für das kameradschaftliche Miteinander an diesem Sonntag.

Feuerwehr Bodenburg

Der Ortsbrandmeister

Bericht der Jahreshauptversammlung am 05.01.08

Tagesordnung

•  Begrüßung

•  Gedenken an die Verstorbenen

•  Bericht des Ortsbrandmeisters

•  Bericht – Nachbetrachtung Fest 2007

•  Bericht des Jugendfeuerwehrwartes

•  Bericht des Musikzugführers

•  Kassenbericht

•  Bericht der Kassenprüfer

•  Neuwahl eines Kassenprüfers

•  Ehrungen und Beförderungen

•  Grußworte der Gäste

•  Terminabstimmung 2008

•  Anfragen und Mitteilungen

 

 

TOP 1 – Begrüßung –

 

Neben den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bodenburg, des Musikzuges, der Altersabteilung und den fördernden Mitgliedern, konnte Ortsbrandmeister Mathias Mörke folgende Ehrengäste begrüßen:

Herrn stellv. Bürgermeister Wolfgang Dettmer,

Frau Ortsbürgermeisterin Ute Hoppe und

Herrn Brandschutzabschnittsleiter Wolfgang Gehlen.

Für die Bereitschaft die Jahreshauptversammlung musikalisch zu umrahmen, dankte der OrtsBM den Kameradinnen und Kameraden des Musikzuges sehr herzlich.

 

TOP 2 – Gedenken an die Verstorbenen –

 

Zum Gedenken an die Verstorbenen erhoben sich die Anwesenden von den Plätzen.

Im Januar dieses Jahres verstarb derAlterskamerad Heinrich Sandvoss nach langer Krankheit. Insgesamt 63 Jahre war Heinrich Mitglied der Feuerwehr, zunächst in Evensen und dann in Bodenburg.

Auch aus den Reihen unserer fördernden Kameraden mussten wir das letzte Geleit bei 3 Beerdigungen geben. Es verstarben:

Fritz Diettrich

Peter Katzenstein

und Werner Kobert

 

Zum Gedenken an die Verstorbenen spielte der Musikzug das Lied „Der gute Kamerad“.

 

TOP 3 – Bericht des Ortsbrandmeisters –

Das Jahr 2007 – Ein Jahr mit vielen Höhepunkten !

Sicher denken die meisten zunächst an das Fest anlässlich unseres 135. Geburtstages. Diesem Teil haben wir wegen seiner herausragenden Bedeutung einen Extratagesordnungspunkt gewidmet.

Aber auch viele andere Dinge machen das Jahr 2007 in der Geschichte der Wehr zu einem wichtigen Jahr.

Meinen Bericht habe ich daher zunächst in folgende Punkte gegliedert:

1. Der Mitgliederstatistik

2. Dem Bereich der Einsätze mit eindrucksvollen Zahlen

3. Sachstandsbeschreibung der Fahrzeugbeschaffung

4. Einer Situationsbeschreibung zu unserem Feuerwehrhaus

5. Dem einen oder anderen sonstigen Themenbereich.

 

Nicht alle in unserer Wehr berichtenswerten Dinge kann ich hier darstellen. So bleiben Themen wie die Lehrgangssituation, Ausbildungsthemen und neue Dienstvorschriften diesmal außen vor. Ebenso werde ich Themen wie den Digitalfunk, die Digitalalarmierung und das Leitstellenthema nicht ansprechen.

Beginnen wir mit unserer Mitgliedersituation.

Insgesamt führen wir in unseren Büchern mittlerweile die stolze Mitgliederzahl von 368 Mitgliedern. Zum Vergleich möchte ich hier einmal die Zahl von Ende 1999 mit 262 Mitgliedern nennen. Während die Zahlen bei den Aktiven, Jugendfeuerwehr und Musikzug sowie Alterskameraden recht stabil sind, ist es der Block der fördernden Mitglieder, die hier für die Steigerung verantwortlich sind.

Zum Jahresende 2007 hatten wir genau 222 fördernde Mitglieder !

Bereits an dieser Stelle möchte ich mich bei den Fördernden für die hierdurch zum Ausdruck gebrachte Anerkennung unserer Arbeit sehr herzlich bedanken. Ich wiederhole mich, wenn ich herausstelle, dass wir viele Einsatzgeräte und persönliche Ausrüstungen nur unseren fördernden Mitgliedern zu verdanken haben. Herzlichen Dank hierfür !

Aber auch ein Dank an alle, die in diesem Jahr egal ob beim Fest oder bei anderen Veranstaltungen es wieder geschafft haben neue Mitglieder zu werben.

Ein kurzer Blick auf die Aktiven. Trotz einem Zuwachs aus der Jugendfeuerwehr ist diese Zahl stabil geblieben. Dies ist darauf zurückzuführen. Das wir 3 Kameraden, die nicht mehr regelmäßig am Dienst teilgenommen haben im gegenseitigen Einvernehmen in den Kreis der fördernden Mitglieder überführt haben. Auch müssen wir bislang nicht über Nachwuchssorgen dank unserer Jugendfeuerwehr klagen. Trotzdem würden wir uns über jedes neue aktive Mitglied zur Stärkung unserer Schlagkraft freuen.

Nun aber zum nächsten Höhepunkt, dem Einsatzgeschehen.

Üblicherweise haben wir als eher ländlich strukturierte Stützpunktfeuerwehr so 20-25 Einsätze im Jahr zu verzeichnen. Im Jahr 2007 mussten wir hier allerdings eine Steigerung um 47% auf 45 Einsätze verzeichnen. Nicht das wir diese nicht hätten abarbeiten können, aber dennoch gibt einem diese Steigerung zu denken und wir hoffen das derart hohe Einsatzzahlen nicht zur Regel werden.

Die Steigerung verteilt sich prozentual recht gleichmäßig auf Brandeinsätze und Hilfeleistungen.

Ich möchte einige Daten zu diesen Einsätzen einmal vorstellen.

Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass wir im Jahr 2007 so ziemlich jede Einsatzart zu verzeichnen hatten.

Bereits im Januar tobte am 18. der Rekordsturm Kyrill über Deutschland und auch über Bodenburg. Insgesamt 6 Sturmeinsätze waren zu bewältigen. Es begann mit umgestürzten Bäumen im Totenberg, wo auch ein Auto zu Schaden kam. Es ging mit abgebrochenen Ästen und umgeknickten Laternen weiter.

Der deutlichste Schaden entstand, als ein dicker Baum oberhalb des Landhandels Hesse auf die Landstraße stürzte und einen PKW unter sich begrub. Der Fahrer erlitt nur leichte Blessuren, das Auto allerdings sehr schwere.

Im April und Mai waren es dann einmal wieder Verkehrsunfälle auf der L 490 Richtung Sehlem und in der Glüsig, die uns beschäftigten. Hierbei gab es insgesamt 8 Verletzte, alles junge Leute, die es zu versorgen galt. Allerdings hatten alle auch ein bisschen Glück dabei.

Eine Schlange musste eingefangen werden. Die Leitstelle arrangierte für uns ein Treffen mit Herrn Deike, einem Schlangenexperten, im Freizeitpark Sottrum, wo wir das Tier abgeben konnten.

Gut verpackt in einem Eimer transportierten wir das gute Stück dorthin. Nach Expertenmeinung muss es sich um eine dunkelfarbige nordamerikanische Kornnatter gehandelt haben.

Wenn man dann das Jahr 2007 betrachtet, gibt es noch einen Höhepunkt, den Regen.

Es regnete viel, zunächst im August und dann Ende September so richtig. Und so mussten wir erstmals im großen Stiel für Östrum und andere Ortschaften Sandsäcke füllen.

Uns Bodenburger Einsatzkräften war nicht klar, als wir um 13.55 Uhr alarmiert wurden, was die nächsten Tage so bringen.

So ging es dann los innerhalb der nächsten 66 Stunden 10 Einsätze abzuarbeiten. Nach kleineren Dingen, auf der Straße nach Sehlem und einem Wassereinbruch in einem Haus in der Lamspringer Straße, galt es nach Östrum zu fahren und Sandsäcke zu füllen.

Zunächst füllten die Östrumer und die Bodenburger mit lächelnden Gesichtern so ein paar dutzend Sandsäcke. Diese wurden in Östrum verteilt und an einzelne Stellen in Bad Salzdetfurth geliefert. Das Gelände der Firma Thiemt war hierfür hervorragend geeignet und Sand in Massen dar, so dachten wir.

Allerdings war uns nicht klar, das wir diese Tätigkeit die nächsten 12 Stunden nicht verlassen sollten.

Es kamen immer mehr LKWs und die gewünschten Liefermengen wurden immer größer. Bereits ab 8 Uhr war die Standardmenge, die gewünscht war 500 Sack.

Dies war mit dem Personal des ersten Zuges, der durch Breinum bereits am Nachmittag komplettiert wurde, nicht mehr zu machen.

So bekamen wir zunächst ein Zug aus der Gemeinde Sibbesse zur Verstärkung, später einen weiteren Zug aus der Stadt Bockenem und einen Zug aus der Stadt Alfeld. Bei Thiemt war der Sand alle und wir wechselten auf das Gelände Wanjek. Um 3.30 Uhr war dieser Einsatz abgeschlossen.

Am nächsten Morgen um halb zehn ging es dann gleich weiter. Keller auspumpen in Bad Salzdetfurth, Schadensaufnahme an den Dämmen der Innerste in Hockeln und wieder Sandsäcke füllen lauteten unsere Aufträge. Einsatzende für die meisten Kameraden um 17.15 Uhr. Doch was war dies, nach gut 2 Stunden um 19.30 Uhr ging es weiter. Jetzt kamen die Kameraden nach Hockeln. Dort galt es Pumparbeiten zu leisten und an Sandsackverbauten Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen. Dieser Einsatz ging nur bis 4.45 Uhr. Und ein Zug aus der Gemeinde Söhlde löste uns in Hockeln ab.

Nachdem der Landkreis Hildesheim aufgrund der Großschadenslage am Nachmittag des 30. Septembers Katastrophenalarm ausgelöst hatte, erreichten dann am Abend des 30. Septembers auch erste fremde Feuerwehrbereitschaften die Schadensstellen und konnte so die ausgelaugten einheimischen Feuerwehren ersetzen.

Auch in Bodenburg in der Turnhalle und im Feuerwehrhaus wurde eine Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Nienburg untergebracht, die die Aufgabe in Östrum Sandsäcke zu füllen übernahm.

Am 01. Oktober galt es nach 3 Stunden Schlaf dann morgens um 8 einen Container in Bad Salzdetfurth zulöschen. Nachdem wir dann richtig ausgeschlafen hatten, konnten wir am 2. Oktober noch zu einem Verkehrsunfall am morgen an den Baracken ausrücken. Hierbei sahen uns 120 Nienburger Kameraden begeistert zu, wie schnell wir es schaffen unser altersschwaches LF 8 in weniger als 10 Sekunden anzuschieben !! Aber auch das hat bald ein Ende.

Ich möchte an dieser Stelle allen 36 Kameraden die in diesen 66 Stunden insgesamt an 35 Stunden eingesetzt waren, meinen herzlichen Dank aussprechen. Eine außergewöhnliche Belastung, die mit hoher Motivation abgearbeitet wurde. Herzlichen Dank.

So nun wollen wir aber die arbeitsreichen Einsätze verlassen und zu einem der Hauptarbeitspunkte im Jahr 2007 für den technischen Ausschuss und den stellv. Ortsbrandmeister und mich kommen.

Unser neues LF 10/6 !

Einige Tage vor Heiligabend hat mich die Firma Ziegler beschenkt und mir die ersten Bilder unseres neuen LF 10/6 geschickt. Das Fahrgestell ist durch die Firma MAN Mitte Dezember an die Firma Ziegler nach Giengen geliefert wurden. Dort erhält es jetzt den Kabinenaufbau und wird dann nach Rendsburg zur Zweigstelle der Firma Ziegler geliefert um den restlichen Aufbau zu erhalten.

Zu den technischen Daten, das Fahrgestell hat ein zul. Gesamtgewicht von 8,8 Tonnen und eine Leistung von 180 PS.

Der Aufbau ist mit Tiefbaugeräteräumen ausgestattet, so dass die schweren Geräte alle entnahmegünstig lagern. Es werden alle einsatztaktisch notwendigen Geräte verlastet werden können, Stromerzeuger, Hilfeleistungssatz und TS 8. Das Fahrzeug hat einen Wassertank für erste Maßnahmen von 600 Liter mit einem Schnellangriff von 50 Meter Länge. Ebenso gehört ein pneumatischer Lichtmast mit 2000 Watt zur Ausstattung.

Ehe es aber soweit war, galt es im Jahr 2007 so einiges zu veranstalten.

Wir führten im Frühjahr 4 Vorführungen mit den Herstellern Ziegler, Schlingmann, Iveco und Rosenbauer durch.

Dem schlossen sich mit allen Herstellern Gespräche über die mögliche Ausführung und Beladung an. Nach der Ausschreibungsphase und unendlichen Stunden von Kontrolllesen und korrigieren der Ausschreibungsunterlagen erfolgte im Juli dann die Auftragsvergabe. Das Fahrgestell MAN und den Aufbau an Ziegler und die Lieferung der fehlenden Ausrüstung an die Firma Murer.

Mit großer Freude konnten wir sehen, dass alle unsere Wünsche an die Ausstattung, das Fahrgestell und den Aufbauhersteller aufgegangen sind und sich die viele vorherige Arbeit gelohnt hat. Ein LF 10/6 von Ziegler auf MAN Fahrgestell mit diesem Wunsch sind wir 2006 gestartet und so wird dieses Fahrzeug dann auch im Juli in unsere Fahrzeugbox fahren.

Im Kommando haben wir uns dann entschieden, das Fahrzeug noch perfekter und besser zumachen und ergänzen auf Kosten der Feuerwehr eine Dachbox, eine Drehwand und eine entsprechende Beklebung des Fahrzeuges. Damit haben wir dann die optimale Lösung !

Ich freu mich bereits heute auf die Abholung und Übergabe dieses Fahrzeuges.

So nun wollen wir noch einmal auf den Regen zurückkommen.

Unser Feuerwehrhaus leckt ! Bereits seit 3 Jahren regnet es immer wieder an diversen Stellen durch den flachen Teil des Daches durch. Diverse Ortsbesichtigungen mit dem Bauamt der Stadt haben stattgefunden.

Um weiteren Schaden am Gebäude abzuwehren muss eine grundsätzliche Lösung gefunden werden. So wurden im Jahr 2005 und 2006 diverse Reparaturarbeiten am Dach und am Schornstein durchgeführt. Aber es tropfte weiter, mal weniger Mal mehr.

Nun ist bereits der Gesimskasten angefault, im Schulungsraum ist die Tapete teilweise abgelöst und ich möchte nicht die Isolierung oberhalb der Vertäfelung anschauen, vermutlich ist da bereits Schimmel zu sehen.

Das Bauamt lässt nun zunächst einmal prüfen, was für Kosten für eine Dacheindeckung auf der linken flachen Hälfte mit Blechdachplatten entstehen.

Jetzt möchte ich aber zu meinem letzten Punkt kommen.

Was war sonst noch los in der Feuerwehr Bodenburg in 2007. Ich habe dies einmal so als Dies und Das bezeichnet.

Viele, viele Veranstaltungen haben wir durchgeführt. Da ist die traditionelle Braunkohlwanderung nach Harbarnsen zu nennen, den Preisskat, wir haben mit MGV und Musikzug das Osterfeuer ausgerichtet. Diverse Ausbildungslehrgänge in der FTZ und Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule wurden besucht.

In den 3 Gruppen wurden 95 Ausbildungsdienste absolviert, 7 Feuerwehrfeste haben wir besucht und sicher ist auch noch jedem das Spanferkel an unserer After Fest Party in Erinnerung.

Man könnte hier noch einiges aufzählen, ich möchte aber mit Rücksicht auf die Uhr es hierbei belassen.

Wichtig erscheint es mir nur noch sehr sehr deutlich darauf hin zu weisen, was versteckt sich eigentlich alles hinter dem Markenschild Feuerwehr Bodenburg ?

Neben unseren 3 Gruppen, die von Uwe Riechers, Wolfgang Großmann und Carsten Hallmann geführt werden, sind es vor allem die Jugendfeuerwehr und unser sehr guter Musikzug. Natürlich auch unsere Alterskameraden, die oft und gern unterstützend Hand anlegen und dann noch unsere besonderen Einheiten, wie Feuerwehrbereitschaft und Gefahrgutzug. Ein sehr sehr breites Spektrum, das so nur in wenigen Feuerwehren zu finden ist.

Darauf sollten wir mit Stolz blicken und uns für unsere Feuerwehr zum Wohle der Bevölkerung engagieren.

 

Aber auch im Bereich der neuen Medien haben wir nach anfänglichen Schwierigkeiten einen deutlichen Sprung gemacht. Unser Internetauftritt www.Feuerwehr-Bodenburg.de hat sich gemausert und ist aktuell und ansehnlich. Dort kann man im Forum Informationen austauschen, Bilder anschauen, die Feuerwehr stellt sich dar und natürlich werden auch Dienstpläne, Einsätze und ähnliches dargestellt.

Dieser Auftritt soll auch noch weiter wachsen und einmal alle Informationen rund um die Feuerwehr Bodenburg darstellen.

Für diese Mühe und die Arbeit die hierin steckt möchte ich mich bei unserem Webmaster Christoph Schnelle an dieser Stelle herzlich bedanken!

Abschließen möchte ich meine Ausführungen mit einer strahlenden Sonne, denn für die Feuerwehr Bodenburg war 2007 ein sehr erfolgreiches Jahr. Ich hoffe ich habe dies in meinem kurzen Ausführungen darstellen können.

Mein Dank gilt unseren fördernden Mitgliedern für ihre Unterstützung, allen aktiven Kameradinnen und Kameraden und Alterskameraden für ihr Engagement. Ganz besonders aber auch den Partnern und Familien für das Verständnis, wenn der Meldeempfänger geht oder auch mal wieder im Keller an der Festzeitung gearbeitet wird.

Aber auch bei der Stadtverwaltung möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit bedanken und ebenso beim Stadtbrandmeister und seinem Stellvertreter für die Unterstützung, sei es bei der Fahrzeugbeschaffung, der Ausbildungsarbeit oder anderem.

Herzlichen Dank !

 

Zu TOP 4 – Bericht Nachbetrachtung Fest 2007 –

Der Festausschussvorsitzende Klaus Brückner gab einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten zum Jubiläumsfest 2007. Er danke allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement und hob die große Anerkennung, die die Bevölkerung durch ihre Teilnahme, uns entgegenbrachte hervor.

 

Zu TOP 5 – Bericht der Jugendfeuerwehr –

 

Einen umfassenden Bericht über die Arbeit der Jugendfeuerwehr gab der Jugendfeuerwehrwart Siggi Schön im 27. Jahr seiner Amtszeit. An insgesamt 81 Tagen hat sich die Jugendfeuerwehr getroffen. Besonders hob er den 23. Platz bei den Bezirkswettbewerben hervor.

Im Jahr 2007 erhielt der Kamerad Schön zwei sehr hohe Auszeichnungen.

Diese Auszeichnungen hat er für sein langjähriges Engagement für das Feuerlöschwesen und die Jugendarbeit erhalten.

•  Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber im März und

•  Ehrennadel der Dt. Jugendfeuerwehr in Gold im Juli

Dem Jugendfeuerwehrwart und seinem Betreuerteam dankte der OrtsBM im Namen der Feuerwehr für die Tätigkeit im vergangenen Jahr.

Zu TOP 6 – Bericht des Musikzuges –

Der Musikzugführer Andreas Knoll berichtete vom Übungsbetrieb, den durchgeführten Konzerten und von den Veranstaltungen des Musikzuges. Besonders hob er die Kindermusikwoche im Sommer und das weihnachstkonzert im Dezember hervor. Ferner stellte er den neu gewählten Vorstand des Musikzuges vor.

Allen Kameradinnen und Kameraden des Musikzuges dankte der OrtsBM für die Unterstützung im letzten Jahr herzlich.

Mit dem neuen Vorstand wünschte er sich eine genauso vertrauensvolle Zusammenarbeit wie mit dem bisherigen Vorstand.

 

 

Zu TOP 7 – Kassenbericht –

Der Kassierer Gerd Ossenkop gab seinen Kassenbericht. Er berichtete von einem Einnahmeüberschuss in 2007.

Der Kassenprüfer Achim Habekost berichtet über eine ordentlich und korrekt geführte Kasse.

Dem Kassierer wurde daraufhin einstimmig Entlastung erteilt.

Als neue Ersatzkassenprüferin wurde einstimmig die Kameradin Katrin Hallmann gewählt.

 

Zu TOP 8 – Ehrungen und Beförderungen –

Folgende Ehrungen und Beförderungen nahm der OrtsBM vor.

Im Namen des Landkreises Hildesheim wurde an die 36 am Hochwasser beteiligten Einsatzkräfte eine Urkunde zum Dank ausgehändigt.

Die Kameraden Oliver Großmann und Sebastian Schmidt wurden nach absolvierter Truppmannausbildung Teil 1 zum Feuerwehrmann ernannt.

Nach Absolvierung der Mindestdienstzeit wurde die Kameradin Brigitte Großmann zur Oberfeuerwehrfrau und der Kamerad Marco Großmann zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes wurde

Karl-Heinz Wirries für 40 Jahre Mitgliedschaft und Wilhelm Lehne für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Zu TOP 9 – Grußworte der Gäste –

Die Ehrengäste dankten in ihren Grußworten der Wehr für ihr engagiertes Wirken zum Wohle der Bevölkerung und sicherten auch weiterhin die Unterstützung der Politik zu.

Ein schriftliches Grußwort des Herrn Pastor H. Forwergk wurde verlesen.

Zu TOP 10– Termine 2008 –

Termine für die überörtlichen Einheiten stehen fest, somit kann der Dienstplan der Ortsfeuerwehr zusammengestellt werden. Hierzu treffen sich die Gruppenführer und der Schriftführer am Montag, den 07. Januar um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus.

Tannenbaumsammlung ist am 12. Januar.

Unsere Braunkohlwanderung wird am Sonntag den 24.02. sein. Wir werden zu Müller nach Breinum gehen.

Preisskat soll dann am 01.03.2008 sein.

Besonders möchte ich auf die Veranstaltung im September am 06. und 07.09. hinweisen. Dort wollen wir gemeinsam mit dem Musikzug eine Veranstaltung organisieren, an der wir unser neues Fahrzeug gebührend feiern.

Einladungen zu Festen liegen nicht vor.

Die kompletten Dienstpläne werden dann wie gehabt an alle kurzfristig verteilt.

 

Zu TOP 11 – Anfragen und Mitteilungen –

Es wurde mitgeteilt, dass Änderungswünsche zum Dienstplan der Putzgruppen und zum Funkmeldeempfängerplan an den stellv. Ortsbrandmeister Carsten Hallmann zu richten sind.

Weitere Anfragen bzw. Mitteilungen wurden nicht gemacht.

Die Versammlung wurde dann mit einem Schlusswort des Ortsbrandmeisters beendet.

Hierzu zitierte er das Motto des Landesfeuerwehrverbandes für 2008:

 

Feuerwehr – Ein starkes Team !!!