Bericht Einsatz Nr. 24 – 2009

Hilfeleistung „Unterstützung Rettungsdienst“

Zum Pflücken von Birnen hatte ein 66-jähriger Bodenburger seine Leiter am Birnbaum im heimischen Garten bestiegen. Leider stürzte die männliche Person von der Leiter und fiel mit schweren Verletzungen auf den Gartenboden.

Durch einen aufmerksamen Nachbarn, der den Aufschrei hörte, wurde sofort der Rettungsdienst verständigt. Beim Eintreffen des RTW des DRK veranlassten die Rettungsassistenten die Nachalarmierung eines Notarztes und der Feuerwehr. Es wurden Rückenverletzungen vermutet, die eine schonende Rettung der Person notwendig machen.

 

Aus Wolfenbüttel flog der Rettungshubschrauber „Christoph 30“ nach Bodenburg und die Bodenburger Feuerwehr machte sich mit 8 Kameraden und zwei Fahrzeugen auf den Weg.

Zunächst wurde eine Hecke durch die Feuerwehr entfernt, um eine schonende Lagerung auf einer Trage zu ermöglichen. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Verletzte durch Rettungsdienst und Feuerwehr gemeinsam zum Hubschrauber getragen und anschließende zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus geflogen.

Die Alarmierung der Feuerwehr Bodenburg erfolgte um 10.54 Uhr, es waren 10 Kameradinnen und Kameraden und die Fahrzeuge LF 10/6, TLF 8(W) im Einsatz.

 

Im Einsatz waren:

FF Bodenburg

LF 10/6 – Stärke 1/5

TLF 8 (W) – Stärke 1/1

Wache – Stärke 0/2

Automeile September 2009

Bodenburger Feuerwehr demonstriert Einsatz bei

einem Verkehrsunfall auf der Bad Salzdetfurther Automeile 2009

 

Die Feuerwehr Bodenburg hat sich auch im Jahr 2009 wieder auf der Bad Salzdetfurther Automeile präsentiert. In Zusammenarbeit mit dem Autohaus Lörchner wurde das Szenario eines Verkehrsunfalls mit einer im PKW eingeklemmten Person dargestellt. Bei zwei dieser Vorführungen wurde den zahlreichen Besuchern bei herbstlichem Wetter die Vorgehensweise der Feuerwehr gezeigt.

Ortsbrandmeister Mathias Mörke erklärte den Besuchern zunächst die dargestellte Situation, die die Feuerwehr zu bewältigen hat. Dann erteilte er dem Löschfahrzeug den Einsatzbefehl, welches auch in wenigen Minuten auf dem Gelände der Firma Lörchner Automobile in Bad Salzdetfurth eintraf. Die Kameraden/innen fanden eine Einsatzstelle vor, bei der zwei Fahrzeuge frontal zusammengefahren waren. Der Fahrer eines Unfallfahrzeuges wurde durch eine Einsatzkraft betreut, während die anderen Trupps den Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes vorbereiteten.

Selbstverständlich wurde die Einsatzstelle auch gegen einen eventuellen Brand abgesichert. Anschließend wurden die Scheiben des Fahrzeuges entfernt, bevor das hydraulische Rettungsgerät zum Einsatz kam.


Nachdem die Fahrertür und das Fahrzeugdach entfernt waren, konnte der Fahrzeugführer gerettet werden.

Mathias Mörke dankte dem vermeintlichen Unfallopfer, das erst kurzfristig von seiner Statistenrolle am diesem Tage erfuhr.

um Abschluss der Vorführung wurde den Besuchern noch gezeigt, wie schnell sich ein Fahrer- bzw. Beifahrerairbag im Ernstfall entfaltet. Bei einem durch die Firma Lörchner speziell hergerichteten Fahrzeug wurden die Front-Airbags ausgelöst.

Markttag September 2009

Die Bodenburger Feuerwehr nimmt im September am Markttag teil.

Die Freiwillige Feuerwehr hat im September am Bodenburger Markttag teilgenommen. Zu diesem Anlass stellte die Wehr das 2008 in den Dienst gestellte LF 10/6 den Besuchern vor. Die Kameraden der Wehr beantworteten die Fragen zur Feuerwehr, deren heutigen Aufgaben und zum Fahrzeug.

 

Im eigens aufgebauten Zelt erhielten die Besucher im vorderen Bereich Informationen zu Rauchmeldern und welchen Sicherheitswert diese für die eigene Wohnung darstellen. Hierzu wurde zu Veranschaulichung ein Videofilm gezeigt und Broschüren verteilt.

 

Im hinteren Zeltbereich stellte sich die Jugendfeuerwehr vor.

Der Ortsbrandmeister dankte allen Helfern, die von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr den Tag unterstützt haben.

Chronologie der Beschaffung des LF 10/6

Vorbereitung

Bereits im Jahr 2004 zeigten sich am alten LF 8 schwere Rostschäden. Eine TÜV-Abnahme war nur nach langem Werkstattaufenthalt und Ersatz von tragenden Teilen des Hilfsrahmens, auf dem der Geräteaufbau befestigt ist, möglich.

Aufgrund erneuter weiterer Schäden, unter anderem ölte der Motor sehr stark, wurde durch die Ortsfeuerwehr Bodenburg im Mai 2006 ein Antrag zur Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges beim Bürgermeister der Stadt Bad Salzdetfurth eingereicht. Aufgrund des allseits bekannten schlechten Zustandes des Fahrzeuges wurden im Haushalt 2007 dann auch sehr zur Freude der Kameradinnen und Kameraden ohne langwierige Verhandlungen die notwendigen Finanzmittel bereitgestellt.

Bereits im Herbst 2006 installierte die Ortsfeuerwehr Bodenburg einen „Technischen Ausschuss“ der die Anforderungen an das Fahrzeug definierte. Diverse Fahrzeuge bei anderen Feuerwehren wurden besichtigt und Fahrzeugvorführungen u.a. in Celle besucht. Relativ schnell stellte sich heraus, das der ursprüngliche Plan ein Fahrzeug mit weniger als 7,5 to. Zul. GG bei der gewünschten Beladung nicht realisierbar sein würde. Also wurde umgeplant und der Beladeplan für ein LF 10/6 auf einem Straßenfahrgestell erstellt. Nach Abstimmung mit dem Stadtbrandmeister wurde den Wünschen der Ortsfeuerwehr in vollem Umfang Rechnung getragen und der Beladeplan einvernehmlich abgesegnet.

 

Vorführfahrzeug der Firma Ziegler im April 2007

 

Ausschreibungsphase

Nunmehr schlossen sich im März und April 2007 Vorführungen der Hersteller Schlingmann/Mercedes Atego, Iveco Magirus/Iveco, Rosenbauer/MAN und Ziegler/Mercedes Atego an. Bei diesen Vorführungen wurden zusätzliche Erkenntnisse gesammelt und bei den beteiligten Kameraden stand sowohl das Fahrgestell und der gewünschte Aufbau einvernehmlich fest.

Nunmehr standen Gespräche mit den Vertretern der Hersteller an, um auszuloten welche Fahrzeugausstattung wir mit dem im Haushalt zur Verfügung stehenden Mitteln realisieren können. Schnell stellte sich heraus, dass für weitergehende Sonderausstattungen kein finanzieller Spielraum mehr vorhanden sein würde. So beschränkten wir die Ausschreibung auf die ursprünglich im „Technischen Ausschuss“ definierten Ausstattungen.

Dank der schnellen Arbeit der Stadtverwaltung konnte die Ausschreibung im Frühsommer 2007 den Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Anschließend gingen in der Stadtverwaltung 3 Angebote ein. Als diese geöffnet und verglichen wurden, stellte sich heraus, dass das MAN-Fahrgestell mit einem Ziegler Aufbau das günstigste Gebot war.

 

Dies war sehr zum Gefallen der Feuerwehr Bodenburg, genau dieses Fahrzeugkonzept überzeugte aufgrund des Platzangebotes im Aufbau und des Fahrverhaltens bei den Vorführungen am meisten.

Insofern konnte nach Freigabe durch die politischen Gremien im Sommer 2007 der Auftrag an die Firma Ziegler vergeben werden, die als „Generalauftragnehmer“ sowohl für das Fahrgestell von MAN als auch für den Aufbau unser Ansprechpartner war.

 

Bauphase

Nunmehr begann eine lange Wartezeit, die erst im Dezember 2007 mit der Lieferung des Fahrgestells MAN TGL 8.180 an die Firma Ziegler unterbrochen wurde. So konnten bereits auf der Jahreshauptversammlung Anfang Januar 2008 die ersten Bilder des Fahrgestells gezeigt werden. Im Februar 2008 schloss sich dann die Feinarbeit an der Aufbauplanung an. Dank kompetenter Beratung durch die Konstrukteure konnten fast alle Wünsche an einen einsatztaktischen sinnvollen Aufbau und Lagerung der Gerätschaften realisiert werden.

Als Liefertermin wurde nunmehr der Juli 2008 angekündigt.

 

Ausgeliefertes Fahrgestell im Dezember 2007

 

Nach mehreren Terminverschiebungen konnten wir am 20. Juli 2008 nach Rendsburg aufbrechen, um den Ausbaufortschritt abzunehmen. Leider war der Bauszustand nicht so, wie abgesprochen. Dies wurde mit Erkrankungen von Mitarbeitern begründet. Nach einigen kritischen Gesprächen wurde uns dann die Auslieferung für den 20. August 2008 zugesagt.

Somit ging es dann voller Erwartung am 20. August mit einer Abordnung nach Rendsburg zu Ziegler um das Fahrzeug abzuholen. Nach intensiver Abnahme und Behebung einiger kleinerer Mängel ging es dann wieder auf den Rückweg.

 

Baustand bei Ziegler in Rendsburg am 20. Juli 2008

 

 

Abholung in Rendsburg am 20.08.2008 Werkstattaufenthalt Laatzen am 20.08.2008

 

 

Überführung

Ein Großteil der Feuerwehr wartete mit einer kleinen Spontanparty am Feuerwehrhaus auf das lang ersehnte gute Stück. Umso erstaunter waren sie, als wir gegen 19.30 Uhr darum baten uns aus Laatzen abzuholen. Was war passiert ? Auf der Überführungsfahrt erlitt das Fahrzeug einen Kupplungsschaden und wir schafften es gerade noch in die MAN-Werkstatt in Laatzen. So mussten die Bodenburger noch einmal 24 Stunden warten, bis wir das Fahrzeug den Rest der Strecke überführen konnten und in das heimatliche Feuerwehrhaus fuhren. Dank großer Beteiligung wurden am selben Abend die Gerätschaften, die bereits bereit lagen auf das Fahrzeug verlastet und um 22.00 Uhr am 20. August 2008 wurde das Fahrzeug bei der FEL Hildesheim einsatzbereit gemeldet.

Die offizielle Übergabe des Fahrzeuges durch den Bürgermeister der Stadt und den Stadtbrandmeister an die Ortsfeuerwehr erfolgte dann am 05.09.2008 im Rahmen einer entsprechenden Festveranstaltung.

 

Empfang am FW-Haus 21.08.2008 Abholung an der A7 mit allen Fahrzeugen

 

Offizielle Übergabe am 05.09.2008 StadtBM, OrtsBM und EhrenStadtBM

 

 

 

OrtsBM bei seiner Rede Bürgermeister Schaper

 

 

Fahrzeugdaten

Mit diesem Fahrzeug sind nun alle notwendigen Geräte für den Ersteinsatz auf einem Fahrzeug zusammengefasst und die Ausrückeordnung konnte entsprechend modifiziert werden.

 

Fahrgestell

– MAN TGL 8.180

– 180 PS

– 6-Gang Schaltgetriebe

– zul. GG 8.800 kg

 

Neben der Normbeladung für ein LF 10/6 hat dieses Fahrzeug folgende Sonderbeladung:

– Pneumatischen Lichtmast mit 2x1000W

– Stromaggregat 5Kva mit Beleuchtungssatz 2x1000W

– Hilfeleistungssatz mit Lukas LSP 40 und LS 301

– Rüstholzer und Unterbaublöcke

– Schaumpistole für Schnellangriff

– 50m formfester Schnellangriff mit elektrischer Aufwicklung

– Motorkettensäge mit Zubehör

– Säbelsäge

– Elektrischer Trennschleifer

– 1 Aluwerkzeugkasten „Handwerkzeug“

– 1 Aluwerkzeugkasten „Verkehrsunfall“

– 1 Alukasten mit Verbrauchsmaterialien

– Gerätschaften und Ölbindemittel für Ölspuren

– Tragkraftspritze TS 8/8

– Zusätzlichen Schnellangriffsverteiler und Druckbegrenzungsventil

 

Als besondere Ausstattung des Fahrzeuges sind zu nennen:

– Differentialsperre an der Hinterachse

– Umfeldbeleuchtung

– Grüne Beleuchtung im Mannschaftsraum

– Martin-Hornanlage und Frontblitzer

– Blaulichtanlage in Blitzausführung

– Dachkasten

– Drehbare Gerätewand im Aufbau

– 2 Pressluftatmer im Mannschaftsraum

 

 

Fazit

Alles in allem ist dies Fahrzeug mit seiner Ausstattung und dem Aufbau genau nach unseren Vorstellungen und für unser Einsatzspektrum ein optimales Fahrzeug. Wenngleich uns natürlich auch die Finanzmittel einen natürlichen Rahmen gesteckt haben. So dass ein größeres Fahrgestell bzw. ein größeres Tankvolumen nicht möglich war.

Bisher sind wir mit dem Fahrzeug sehr zufrieden.

Drei Generationen Löschgruppen-fahrzeug in Bodenburg:

 

Links – Opel Blitz LF 8 Bachert

(1959-1984)

Mitte – MAN LF 10/6 Ziegler

(ab 2008)

Rechts – Mercedes LF 8
Schlingmann (1984-2008)

Kameradschaftsabend 2009

Der Einladung zum Kameradschaftsabend sind auch im Jahre 2009 wieder zahlreiche aktive und fördernde Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg gefolgt. Diese jährliche Veranstaltung soll die Bindung zwischen aktiven Kameraden / innen und der fördernden Mitgliedern unterstreichen und zu Gesprächen über die geleistete Arbeit der Wehr anregen.
Ortsbrandmeister Mathias Mörke begrüßte die zahlreichen Gäste und bedanke sich beim neu formierten Festausschuss für die geleistete Organisationsarbeit, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann.
Wie auch schon in den letzten Jahren wurde auf eine gemeinsame Wanderung verzichtet. Zur kulinarischen Gaumenfreude gab es in diesem Jahr frisch gegrilltes mit Beilagen und die dazugehörigen Getränke. Schnell entstand am Grill eine Warteschlange, doch die erfahrenden Kameraden am Grill waren auf den Ansturm gut vorbereitet und konnten somit die Wartezeit mit vielen Schweißperlen gering halten.

Im Verlauf des Abends wurden viele Gespräche um und über die Feuerwehr geführt, wobei die Kameradschaft auch nicht zu kurz kam.

Am späten Abend wurde dann auch noch das Tanzbein bei ausgelassener Stimmung geschwungen, bevor die Verantwortlichen das Feuerwehrhaus nach einer Grobreinigung abschließen konnten.

Einsatzbericht Brandeinsatz 16.08.2009

Am Sonntag den 16.08.2009 entdecken aufmerksame Spaziergänger im Waldgebiet der Ohe zwischen Bodenburg und Wehrstedt ein nur unvollständig gelöschtes Lagerfeuer. Das Lagerfeuer am Waldrand stammte wohl vom Vortag und war durch den Wind wieder entfacht wurden.

Um 17.43 Uhr wurde die Feuerwehr Bodenburg zu dieser Brandstelle alarmiert. Es waren 23 Kameradinnen und Kameraden und die Fahrzeuge LF 10/6, TLF 8(W) und der ELW 1 im Einsatz.

 

Die Schadensstelle ist erreicht !

 

Durch eine zunächst unklare Ortsangabe suchte die Feuerwehr die Brandstelle am Waldrand Richtung Upstedt, erst eine telefonische Nachfrage beim Meldenden konnte Klarheit über die genaue Schadensstelle geben.

 

Mit Rund 1000 Liter Wasser wurde das Feuer gelöscht. Nicht auszudenken welcher Schaden entstanden wäre, wenn der Wind das Feuer in den Wald getrieben hätte.

Auf die Gefährlichkeit von offenem Feuer im Wald darf an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich hingewiesen werden.

 

Löscharbeiten !

 

Im Einsatz waren: FF Bodenburg LF 10/6 Stärke 1/7

TLF 8 (W) Stärke 1/2

ELW 1 Stärke 1/3

Wache Stärke 0/8

Einsatzbericht Gefahrgutunfall 10.07.2009

Einen eher seltenen Einsatz müssten die Bodenburger Einsatzkräfte am 10.07.2009 als des Gefahrgutzuges des Brandschutzabschnittes Ost absolvieren. Um 04.10 Uhr weckten die Meldeempfänger die Kameraden und mit 9 Atemschutz-Kräften rückte das LF 10/6 um 04.15 Uhr mit dem TroLA 250 auf die A 7 in den Bereich der Auffahrt Bockenem aus.

Zunächst galt es den angegebenen Sammelplatz auf der A 7 Fahrtrichtung Nord in Höhe der Ortschaft Bornum anzufahren. Dort wurde ein Teil der Kräfte des Gefahrgutzuges gesammelt und in Bereitstellung geschickt.

Die Ortsfeuerwehren Bockenem und Bornum waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit ca. 03.15 Uhr an der Einsatzstelle mit Rettungsarbeiten für einen eingeklemmten LKW-Fahrer und ersten Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen beschäftigt.

Ebenso waren die Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges aus der Gemeinde Holle bereits mit dem Aufbau einer Dekontaminationsstelle beschäftigt um einen schnellen Einsatz der Kräfte unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) zu ermöglichen.

Insgesamt waren an der Unfallstelle 4 LKW an einem Stauende in einem Unfall verwickelt. Dieser entstand infolge eines LKW-Brandes ca. 5 Kilometer weiter nördlich. Diesen bekämpften die Feuerwehren Bockenem und Bornum bereits seit ca. 01.30 Uhr. Direkt bei Einsatzende an der ersten Einsatzstelle wurden beide Feuerwehren weiter zur Einsatzstelle mit den eingeklemmten LKW-Fahrer von der FEL geschickt.

Der Unfallverursachende letzte LKW, in dessen Führerhaus der Fahrer eingeklemmt war, hatte Gefahrgut in Stückgutform geladen.

Fahrerhaus des letzten LKW, in dem der Fahrer eingeklemmt war.

Die Analyse der Lagepapiere durch die Einsatzleitung, die in den Händen des Bockenemer Stadtbrandmeisters Alfred Schneider lag, gestaltete sich nicht einfach. Unterstützt wurde er hierbei von der Besatzung des ELW Bad Salzdetfurth. Mehrere Gebinde mit Gefahrgut waren geladen. Als größter Posten erwies sich ein Stoff mit 2.200 kg Gewicht. Im vorderen Teil des Sattelzuges konnte man deutlich von der Ladefläche tropfende Flüssigkeit erkennen. Mit Mulden wurde dies zu gut es ging aufgefangen. Zunächst einmal wurde davon ausgegangen, dass es sich hierbei um Gefahrgut handeln kann und für die Einsatzkräfte zur Erkundung der Ladefläche wurden CSA befohlen.

 

Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges Ost an der Absperrgrenze

Als Absperrgrenze wurde gemäß den Hinweisen aus den Ladepapieren 50 Meter angewiesen. Insofern erwies sich die durch die Polizei bereits zu Einsatzbeginn vorgenommene Vollsperrung für beide Richtungen der A 7 auch als notwendig.

In mühevoller Kleinarbeit wurde das Ladegut abgeladen und parallel von einem Bergungsunternehmen die anderen Unfallbeteiligten LKW entfernt. Nach einiger Zeit stießen die Einsatzkräfte dann auf einen 1000 Liter Behälter, der infolge der Stauchung beim Aufprall im Domdeckelbereich geringe Mengen Flüssigkeit verlor. Mittlerweile war ermittelt worden, dass es sich hierbei um Holzschutzfarbe handelte und die Gefahr geringer einzustufen war. Insofern arbeiteten die Einsatzkräfte dann mit leichten Schutzanzügen und Atemschutz.

 

Entladearbeiten zur Feststellung des Schadensumfanges

Um eine ausreichende Anzahl von leichten Schutzanzügen zu haben (Einwegartikel) wurde der ABC-Zug des Landkreises gebeten, diese an die Einsatzstelle zu liefern. Ebenso ergab sich die Notwendigkeit weitere Atemschutzkräfte anzufordern, diese stellten die Ortsfeuerwehren Werder, Schlewecke und Volkersheim aus der Stadt Bockenem. So war es möglich, für unvorhersehbares CSA-Kräfte des Gefahrgutzuges weiterhin in Bereitstellung zu halten. Nachdem aber keine weiteren beschädigten Gebinde auftauchten, konnte die Einsatzstelle gegen 09.00 Uhr an die Polizei und die Bergungsunternehmen übergeben werden. Für die eingesetzten Kräfte der Feuerwehren ging eine lange Nacht um ca. 10.00 Uhr in den Standorten zu Ende.

Das Bodenburger LF 10/6 auf der A 7, CSA-Träger bei der Vorbereitung

 

Wieder einmal bewies sich die Wichtigkeit eines speziell ausgebildeten Zuges für derartige Einsatzlagen, die mit hoher Routine und geordnet abgearbeitet werden konnte. Für die Bevölkerung bestand keinerlei Gefahr.

 

Im Einsatz waren: FF Bockenem, Bornum, Schlewecke, Werder, Volkersheim

Gefahrgutzug OST FF Söhre, Bad Salzdetfurth, Sottrum, Holle,
Derneburg

FF Bodenburg LF 10/6 Stärke 1/8

PKW stv. BAL Stärke 1/0/0

FTZ Groß Düngen RW 2, GW-G, GW-A, SWW

ABC-Zug

KBM

(alle ohne Stärke)

Skatturnier 2009

17. Skatturnier am 07.03.09 im Feuerwehrhaus Bodenburg

Die Feuerwehr Bodenburg hatte zum jährlichen Skatturnier eingeladen und konnte sich wieder über regen Zuspruch freuen. Wie in den letzten Jahren zählt dieser Termin bei vielen Teilnehmern zu einem festen Bestandteil im Jahresterminkalender. Heinz Gröne organisierte mit mehreren Helfern zum 17. Mal diese Veranstaltung. Bei der Vorbereitung des leiblichen Wohls konnte Heinz wieder auf seine Frau zählen, die wie immer diese Aufgabe gern übernommen hat.

Ortsbrandmeister Mathias Mörke begrüßte um 18:00 Uhr 21 Teilnehmer des diesjährigen Skatturniers im Feuerwehrhaus. Er dankte allen Helfern und Sponsoren, die auch in diesem Jahr die Durchführung erst ermöglicht haben.

Gespielt wurde in 3 Runden an 3er und 4er Tischen. Nach interessantem Spielverlauf führte Horst Küppers nach zwei Durchgängen das Feld mit 1372 und geringem Vorsprung an. In der dritten Runde ging es nun ums Ganze, wobei der eine oder andere Spieler zu viel riskierte, um den Turniersieg feiern zu können. Hartmut Oppermann konnte trotz Platz 7 und 338 Rückstand nach der zweiten Runde noch den Turniersieg mit 11 Punkten Vorsprung vor Erich Koch und 70 Punkten Vorsprung vor Horst Küppers erringen. Hartmut Oppermann nahm um 23.45 Uhr bei der Siegerehrung unter dem Beifall aller Teilnehmer und mit den Worten, das man nur 1758 Punkte für den Sieg benötigt, den Siegerschinken in Empfang. Wie in jedem Jahr konnte Heinz Gröne mit Hilfe von Sponsoren für jeden Teilnehmer einen ansprechenden Sachpreis bereithalten.

Die Teilnehmer bedankten sich bei Heinz Gröne und seinem Team, dem es auch beim 17. Turnier gelungen ist, eine perfekte Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen. Die begeisterten Teilnehmer freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt, die Karten sind gemischt und die Feuerwehr lädt ein.

Kindergarten bei der Feuerwehr 2009

Der St. Johanneskindergarten Bodenburg besucht die Feuerwehr Bodenburg

Zum Abschluss der Brandschutzerziehung 2009 besuchten die Johannesbären im Alter von 5 bis 6 Jahren die Feuerwehr Bodenburg. Nachdem Heike Matthiesen und Diana Brandes von der Ortsfeuerwehr Östrum die Kinder über mehrere Tage in der Brandschutzerziehung unterrichtet hatten, war als Abschluss der Besuch der Bodenburger Feuerwehr mit deren Fahrzeugen geplant.


Wolfgang Grossmann und Karsten Riens erläuterten und erklärten die verschiedenen Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände der Ortsfeuerwehr. Dabei war das neueste Fahrzeug das LF 10/6 von größerem Interesse. Hier mussten auch zahlreiche Fragen von den Kameraden der Ortswehr beantwortet werden. Höhepunkt war hierbei, dass jedes Mädchen und jeder Junge einmal kurz in dem Fahrzeug Platz nehmen durfte. Das war ein unvergessenes Erlebnis für die Kinder.

 

Zum Ende wurde noch ein gemeinsames Foto zur Erinnerung gemacht und Heide Stolle Leiterin des Kindergartens bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Bodenburg, die auch in jedem Jahr den Laternenumzug des Kindergartens tatkräftig unterstützt.

Osterfeuer 2009

Die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehr Bodenburg , Musikzug der Feuerwehr Bodenburg und Männergesangverein Bodenburg veranstalten Osterfeuer 2009

Feuerwehr, Männergesangverein und der Bodenburger Musikzug richteten auch im Jahr 2009 wieder das traditionelle Osterfeuer in Bodenburg auf dem Rhoden aus.

Nachdem die Anlieferung von Strauchgut am 04 April bereits bei schönem Wetter durchgeführt werden konnte, setzte sich dieser Trend auch zur Freude aller am Ostersonntag fort. Bei strahlendem Sonnenschein wurden am Ostersonntagnachmittag die letzten Vorbereitungen getroffen.

Gegen 19:00 Uhr wurde der hoch aufgeschichtete Holzberg entzündet und der Musikzug der Feuerwehr Bodenburg unterhielt die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern mit einem Platzkonzert.

Die Kinder erfreuten derweil an einem extra eingerichteten Kinderfeuer mit bunten Tüten und die anderen Besucher kamen bei Bratwurst und Getränken nicht zu kurz. Gegen 23:00 Uhr zogen die Veranstalter positive Bilanz der Veranstaltung und um 0:30 Uhr war alles abgebaut.