1. Zug in Gemeinde Lamspringe eingesetzt

Zahlreiche Unwetterwarnungen verhießen nichts Gutes und Tief „Axel“ ließ nicht lange auf sich warten…
Unsere Kameradinnen und Kameraden hatten nach einem ausgedehnten Übungsdienst mit der Ortswehr Sehlem gerade die Nachtruhe angetreten, als am 20.05.19 um 23:39 Uhr die Meldeempfänger schrillten.

Eingesetzt wurde der komplette 1. Zug der Stadt Bad Salzdetfurth zur Nachbarschaftshilfe im Ortsteil Neuhof der Gemeinde Lamspringe. Nachdem alle Fahrzeuge den Sammelpunkt am Haltepunkt Bodenburg angefahren hatten, führte der ELW den Zug unter der Leitung von ZF Carsten Hallmann ins Schadensgebiet im Bereich der Lermunder Straße.
Nach kurzer Abstimmung mit dem Gesamteinsatzleiter Bernd Klußmann wurden sofort erste Maßnahmen ergriffen. Zahlreiche Keller waren vollgelaufen, während die Straße ca. 30 cm unter Wasser stand.
Nach Erkundung wurde der Pumpbetrieb aufgenommen, um u.a. einen Heizöltank vor der Havarie zu schützen.
Nachdem das Wasser zurück ging, wurden weitere Keller leer gepumpt.
Ohne Wathosen und die notwendige technische Ausrüstung, sowie watfähige Fahrzeuge wäre dieser Einsatz kaum möglich gewesen. Auch die Erfahrungen vergangener Hochwasserlagen daheim und an der Elbe konnten wir nutzen.
Das Einsatzende war erst nach 03:00 Uhr, anschließend mussten Fahrzeuge und Geräte noch bis in die Morgenstunden gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht werden.

Feuerwehr rettet Waldohreule

Eine aufmerksame Mitbürgerin hat am 15.05.2019 in der Bodenburger Kirchstraße eine verletzte Eule entdeckt.
Die Eule war vermutlich aus dem Nest gefallen und hatte sich hierbei verletzt.

Nach Alarmierung durch die Leistelle um 17:10 Uhr haben wir die Eule vor Ort behutsam eingefangen. Anschließend wurde sie an eine Falknerstation in Rautenberg übergeben.
Hier stellte sich unter fachkundigen Augen heraus, dass es sich um eine Waldohreule (Asio otus) handelt. Das junge Küken war noch nicht flugbereit und hatte sich daher beim Sturz aus dem Nest an der rechten Kralle verletzt.

Wir wünschen diesem niedlichen Tier alles Gute für die Genesung in der Falknerstation und anschließend guten Flug!

Verkehrsunfall hält Retter in Atem

Am vergangenen Freitag kam eine Fahrerin mit ihrem Kleinwagen am Ortsausgang von Bodenburg Richtung Sehlem von der Straße ab.

Aufgrund der eingehenden Notrufe bei der Leitstelle gingen wir zunächst von einer eingeklemmten Person aus, somit herrschte höchste Anspannung für alle alarmierten Kräfte aus Bodenburg und Bad Salzdetfurth.

Schon kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erkannten wir, dass sich die Fahrerin aus dem Fahrzeug befreien konnte. Sie wurde zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Wir sicherten den Unfallort auf der viel befahrenen L490 weiträumig ab, es kam dadurch zeitweise zu Staubildungen. Nach dem Abtransport des beschädigten PKW konnte die Straße nach etwa 40 Minuten wieder frei gegeben werden.

Waldbrand in Lechstedt gelöscht

Am 08.11.2018 um 17:49 Uhr erfolgte eine Alarmierung für unser Tanklöschfahrzeug zu einem Waldbrand in Lechstedt. Die Ortsfeuerwehr und Nachbarwehren waren hier bereits seit 17:14 Uhr im Einsatz. Gemeldet wurde ursprünglich ein gelöschtes Feuer, welches sich dann im Unterholz des Waldes zu einem Schwelbrand entwickelte.

Aufgrund des hohen Wasserbedarfs wurden dann einige Zeit später Tanklöschfahrzeuge alarmiert, um im Pendelverkehr Löschwasser an die Brandstelle zu befördern. Unser TLF 3000 unternahm somit mehrere Fahrten zwischen Hydrant und der Schadensstelle, um dort in das HLF 10 der Ortsfeuerwehr Heinde einzuspeisen. Von hier aus wurde der Löschangriff durch „Bodentruppen“ vorgetragen.

Wassertransportzug erneut in Meppen

Gestern um 18:00 Uhr wurde erneut ein Wassertransportzug der Kreisfeuerwehr zu den Moorbränden in Meppen verlegt.

Diesmal mit 13.600 Litern Wasser dabei:

ELW 1 KFB 3 Bodenburg – Bereitschaftsführer Ralf Sander

ELW 1 KFB 1 Giesen
TLF 16/24 Tr Almstedt
TLF 3000 Burgstemmen
TLF 8 (W) Alfeld
TLF 8/24 Heinde
TLF 3000 Bodenburg
MTW Sarstedt
GW-L Freden

Wir wünschen unseren Kameradinnen und Kameraden viel Erfolg und eine gesunde Heimkehr.

Foto: Bluelight Lower Saxony

Schreckensszenario am Sandbrink

„Ein Kleintransporter mit zwei Insassen kommt auf regennasser Fahrbahn von der Straße ab, prallt mit voller Wucht gegen einen Baum. Fahrer und Beifahrer werden eingeklemmt und sind schwer verletzt – das Fahrzeug beginnt zu brennen, auf der Ladefläche befindet sich ein Fass mit einer brennbaren Flüssigkeit.“

… so lautete das Drehbuch einer Alarmübung am 26.10.2018 für die Ortsfeuerwehren Bodenburg und Breinum. Ortsbrandmeister Jens Steinwedel hatte die Übung mit Unterstützung von Oliver Großmann im Geheimen geplant und jedes Detail minutiös vorbereitet.
Die Retter erwarteten realistisch geschminkte Unfallopfer, dichter Rauch aus dem Motorraum und ein Fahrzeug, dass mechanisch soweit deformiert wurde, dass es nach einem echten Unfall aussah.

Die Alarmierung erfolge um 20:31 Uhr mittels Sirene und DME für beide Ortsfeuerwehren und den Rettungsdienst der ASB-Wache Sehlem. Bereits um 20:58 Uhr war der Fahrer und weniger Minuten später seine Beifahrerin aus dem Auto befreit. Vorher wurde der Brand gelöscht und beide Patienten durch den Rettungsdienst behandelt und stabilisiert. Scheinwerferlich und Blaulicht waren schon aus weiter Ferne zu sehen und sorgten im Ort für Beunruhigung…

WARUM der ganze Krach mit Sirene und Martinshorn?

Wir trainieren das ganze Jahr über für den Ernstfall – jede mögliche Schadenslage wird peinlich genau einstudiert. Wie bei einem Theaterstück muss jeder seine Aufgabe kennen und zum richtigen Zeitpunkt routiniert handeln.
Zur Leistungsüberprüfung gibt es dann gelegentlich solche Alarmübungen, die dabei helfen den Trainingserfolg, aber auch Optimierungsbedarf festzustellen.

Übungsleiter Jens Steinwedel und Einsatzleiter Christoph Schnelle (stellv. OrtsBM) zeigten sich nach der Übung zufrieden – das Übungsziel wurde erreicht, auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst war hervorragend!

Landkreis entsendet Einheit nach Meppen

Der Landkreis Hildesheim erhielt heute die Anforderung des Innenministeriums zur Entsendung einer Einheit zu dem Moorbränden im Landkreis Emsland.

Angefordert wurden geländegängige Fahrzeuge mit einer Gesamtwassermenge von min. 10.000 Litern Wasser und ausreichend PA-Trägern für eine geschätzte Einsatzdauer von 36 Stunden.

Der stellv. Kreisbrandmeister Mathias Mörke stellte nach Rücksprache mit den Stadt- und Gemeindebrandmeistern eine Kombination aus 5 Tanklöschfahrzeugen, einem MTW, einem ELW und einem KdoW unter seine Führung. Die Fahrzeuge stammen aus Bodenburg, Burgstemmem, Heinde, Lamspringe, Sarstedt und Sibbesse.

Kreisbrandmeister Josef Franke verabschiedete die Einsatzkräfte um 22:00 Uhr vom Hof der FTZ Groß Düngen in den Einsatz. Nach etwa 4 Stunden Marschzeit sollen die Kräfte vor Ort direkt erste Aufgaben übernehmen, da die Hilfe besonders dringend benötigt wird. Eine Nachtruhe wird somit zunächst entfallen.

Aus Bodenburg sind dabei:

Bernd Szlopsna
Jens Müller
Nicole Maiwald
Nils Fischer
Thomas Maiwald
Wolfgang Großmann

Wir wünschen den eingesetzten Kräften einen hohen Wirkungsgrad und eine baldige gesunde Rückkehr in die Heimat!

Einsatz Verkehrsunfall L490

Am heutigen Morgen wurden wir um 07:04 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei PKW auf die L490 zwischen Bodenburg und Bad Salzdetfurth gerufen.


Die beiden Fahrzeuge waren auf offener Strecke augenscheinlich zusammengestoßen – einer der beiden Fahrer konnte sich selbst befreien, der zweite musste freigeschnitten werden. Soweit bekannt, waren die Verletzungen nicht lebensgefährlich, beide Patienten wurden durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Weitere Insassen gab es glücklicherweise nicht. Die Unglücksursache ist bisher unklar, die Polizei ermittelt.

Alarmiert wurden die Ortsfeuerwehren Bad Salzdetfurth, Bodenburg und Heinde. Neben der Verletztenbetreuung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, dem Bereithalten eines dreiteiligen Löschangriffes und der Absperrung der Einsatzstelle stand vor allem die patientenorientierte Rettung des eingeklemmten Fahrers im Vordergrund.

Anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und nach Abtransport der beiden Autowracks die Straße nach etwa 3 Stunden wieder freigegeben.

Einsatz Personensuche Diekholzen

Am Samstag wurde eine Diekholzener Bürgerin vermisst gemeldet. Zunächst wurden durch die Polizei und örtliche Feuerwehren erste Suchmaßnahmen eingeleitet. Laut Presseberichten war auch ein Polizeihubschrauber involviert. In der Nacht wurde die Suche dann vorübergehend eingestellt.

Mit Anbruch der ersten Sonnenstrahlen wurden am Sonntag um 07:00 Uhr die Feuerwehrbereitschaften 2 und 3 alarmiert, um die Suche in großem Stil wieder aufzunehmen. Eine halbe Stunde nach Alarmierung wurde die Person dann aufgefunden und der Einsatz abgebrochen.

Wir waren mit dem ELW der KFB3 am Feuerwehrhaus Diekholzen stationiert, um von hier aus den Einsatz der anfahrenden Kräfte zu koordinieren.

Auslaufende Betriebsstoffe auf L490

Am gestrigen Freitag wurden wir um 10:08 Uhr in Folge eines Verkehrsunfalls auf die L490 alarmiert.
Im Bereich der neu ausgebauten Kurve unterhalb des Baugebietes „Johanni“ war ein PKW in den Gegenverkehr geraten. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt, Teile der Vorderachse wurden abgetrennt, außerdem liefen Betriebsstoffe aus.
Nachdem der Rettungsdienst die beteiligten Personen in Betreuung genommen hat, kümmerten wir uns um das auslaufende Öl und sicherten die Einsatzstelle.

Trotz der Anwesenheit der Polizei lies sich eine Verkehrsteilnehmerin zunächst von der Sperrung der Straße nicht beeindrucken. Aufgrund wichtiger Termine müsse sie die Straße passieren. Nach einem kurzen Beratungsgespräch, lies sie sich von Ihrem Plan abbringen.
So bitte nicht – die Sperrung von Einsatzstellen dient unserer Sicherheit! Danke für Euer Verständnis!