Einsätze nach Gewitter in Heinde

Am 22.04.2018 kamen wir nach einem Gewitter mit Starkregen in Heinde zum Einsatz.
Dort waren an insgesamt sieben Einsatzstellen Keller vollgelaufen, sowie Straßen und Grundstücke mit Schlamm überspült. Der dritte und vierte Zug der Stadtfeuerwehr, sowie die beiden ELW und TLF aus Bad Salzdetfurth und Bodenburg wurden eingesetzt.
Die Örtliche Einsatzleitung bezog erneut das Feuerwehrhaus Heinde unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Kai Zimmermann.

Alarmierung ELW: 20:07 Uhr
Alarmierung TLF: 20:56 Uhr
Einsatzende: ca. 23:00 Uhr

Dachstuhlbrand vernichtet Wohnhaus in Hockeln

Am 19.01.2018 um 05:38 Uhr erfolgte eine Alarmierung für unseren ELW zu einem Dachstuhlbrand nach Hockeln.
Bereits auf der Anfahrt zum Objekt war ein deutlicher Feuerschein und eine große Rauchwolke zu sehen.

Da nicht nur der Dachstuhl, sondern das gesamte Fachwerkhaus in voller Ausdehnung brannte, wurden innerhalb weniger Minuten der 3. und 4. Zug der Stadt Bad Salzdetfurth alarmiert. Etwas später kamen der 1. Zug und die Ortsfeuerwehr Bad Salzdetfurth hinzu. Zur Sicherheit der Einsatzkräfte war außerdem für die gesamte Dauer ein Rettungswagen vor Ort.

Nach ca. 2 Stunden intensiven Löscharbeiten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis in die Mittagsstunden fort.

Ein Statiker der Baubehörde des Landkreises entschied außerdem, dass der Dachstuhl zur Sicherheit eingerissen werden muss. Der Abriss wurde durch ein Bauunternehmen unter Aufsicht der Einsatzleitung der Feuerwehr durchgeführt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Bahnstrecke Hildesheim – Bad Harzburg zeitweise gesperrt und der Regionalbahnverkehr eingestellt werden.

Die Ortsfeuerwehr Bodenburg war mit allen Fahrzeugen und 22 Kräften im Einsatz.

Sturmtief Friederike hält Retter in Atem

Das Sturmtief Friederike hat auch das Stadtgebiet Bad Salzdetfurth in Teilen stark getroffen. Schon am frühen Nachmittag des 18.01.2018 wurden mehr als 20 Einsatzstellen verzeichnet.
Wie bei vergangenen Großschadenslagen wurde deshalb im Feuerwehrhaus Bad Salzdetfurth eine Örtliche Einsatzleitung für die Gesamtkoordination eingerichtet.
Die Alamierung für unseren ELW erfolge hierfür um 14:04 Uhr mit einer Ausrückestärke von 5 Personen.

Zur Abarbeitung ortlicher und überörtlicher Schadensbilder wurden außerdem das HLF10 und TLF3000 in Einsatz gebracht, da beide Fahrzeuge mit Motorkettensägen ausgestattet sind.

Die 28 Einsatzkräfte der Ortswehr Bodenburg wurden an verschiedenen Stellen zur Beseitigung umgestürzter Bäume tätig – unter anderem am Kindergarten in Bodenburg und am „Totenberg“ zwischen Bodenburg und Wöllersheim.
Weiterhin wurde die Kirchstraße aufgrund akuter Gefahr gesperrt und herumfliegende Gegestände gesichert.

Insgesamt ein turbulenter und kräftezehrender Tag, zumal einige Einsatzkräfte Schäden an ihren eigenen Wohnhäusern zu verzeichnen hatten, während sie selbst im Einsatz waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erneut Hochwassereinsätze

Ein Starkregenereignis mit Hochwasser hat die Stadtfeuerwehr Bad Salzdetfurth erneut in Atem gehalten. Die andauernden Regenfälle in der ersten Januarwoche haben einmal wieder die heimischen Bäche und Flussläufe bedrohlich zum Anschwellen gebracht. Für die Feuerwehr Bodenburg galt es somit am 03.01.2018 gleich drei Alarmierungen abzuarbeiten.

Um 19:28 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zur Reinigung einer überspülten Straße. Die L490 am alten Bahnhof musste zeitweise gesperrt, die Abflüsse freigelegt und anschließend die Fahrbahn gereinigt werden.

Schon wenige Minuten später um 19:38 Uhr erfolgte die Alarmierung für die ELW-Besatzung zur Einrichtung einer „Örtlichen Einsatzleitung“ im Feuerwehrhaus Bad Salzdetfurth.
Aufgrund der anzunehmenden größe der Schadenslage wurde von hier aus das taktische Einsatzgeschehen unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Kai Zimmermann für das gesamte Stadtgebiet koordiniert.
Diese Einsatzleitung unterstand der Weisung des Hochwasserstabes im Rathaus, dem von Seiten der Feuerwehr auch Brandschutzabschnittsleiter Mathias Mörke angehörte.

Die dritte Alarmierung war dann bereits der Vollalarm für alle 4 Züge des Stadtgebietes um 20:08 Uhr, zum dem in vielen Ortschaften auch ein Sirenenalarm ertönte.

Hauptaufgabe für die Feuerwehr Bodenburg war es nun, die Sandsackfüllstation auf dem Gelände der Firma Thiemt in Östrum zu betreiben.
Unterstützt wurden wir hier durch die Feuerwehren Breinum und Östrum, durch den 4. Zug der Stadt Bad Salzdetfurth und den 3. Zug der Stadt Bockenem. Weiterhin eilten zahlreiche zivile Helfer herbei, für deren tatkräftige Unterstützung wir uns herzlich bedanken möchten!

Die weiteren Einsatzkräfte im Stadtgebiet übernahmen die Verteilung von Sandsäcken an die Schadensstellen, sowie die Kontrolle und Abarbeitung bekannter Risikobereiche aus dem Jahre 2017.

Einsatzende war um ca. 01:30 Uhr des 04.01.2018.

Einsatz Nr. 1/2018

Das Jahr 2018 begann heiß für die Freiwillige Feuerwehr Bodenburg. Schon am 02.01.2018 erfolgte um 12:33 Uhr eine Alarmierung zu einem LKW-Brand.

Die Einsatzstelle befand sich ausgerechnet direkt vor dem Feuerwehrhaus in der Jahnstraße, sodass sich den Einsatzkräften schon beim Eintreffen ein verheerendes Bild mit Flammen und einer deutlichen Rauchsäule darstellte.

Der Containeraufbau des LKW eines Entsorgungsunternehmens hatte während der Fahrt Feuer gefangen. Vermutlich enthielt die Ladung ein Glutnest, dass sich durch den Fahrtwind entzünden konnte.
Geistesgegenwärtig verständigte der routinierte Fahrer die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 und steuerte das Feuerwehrhaus Bodenburg an. Vor Ort setzte er den Container ab, um seine Zugmaschine in Sicherheit zu bringen.

Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte aus Bodenburg und Bad Salzdetfurth leiteten einen umfassenden Schaumangriff ein, um das Brandgut, das überwiegend aus Sperrmüll und Abfällen bestand, abzulöschen.
Im Verlauf wurde die Ladung mit einem Radlader umgeschichtet, mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und in einen neuen Container zum Abtransport verladen.

Die Einsatzdauer belief sich auf ca. 3 Stunden.

Einsatzbericht Hilfeleistung Starkregen/Hochwasser 25.-30.07.2017

Nachdem wir bereits einen für unsere Verhältnisse außergewöhnlich umfänglichen Einsatz nach Unwetter am 03.06.2017 hatten, hat uns im wahrsten Sinne ab dem 25.07. im Stadtgebiet Bad Salzdetfurth und weiten Teilen des Landkreises Hildesheim eine Flutwelle überrollt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Information hier die ersten Informationen:

 

Datum ab Uhrzeit Dauer Kräfte Einsatzstellen
25.07.2017 09.30 14,5 Std. 35 Nicht gezählt
26.07.2017 00.00 22,5 Std. 32 Nicht gezählt
27.07.2017 04.31 18,5 Std. 28 Nicht gezählt
28.07.2017 12.40 13 Std. 27 Nicht gezählt
29.07.2017 08.48 8 Std. 16 Nicht gezählt

 

Summe Einsatzstunden 76,5 Stunden, dazwischen liegen ca. 27 Stunden, die den Kameradinnen und Kameraden für die Ruhepause bzw. die persönlichen Belange verbliebt. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass der Arbeitgeber ebenso betroffen war. Für deren Verständnis wir uns bedanken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Extremer Starkregen ließ die örtlichen Bäche Riehe, Alme und Lamme auf Rekordpegel steigen. Neben ungezählten vollgelaufenen Kellern, Personenrettung aus eingeschlossenen Häusern, Sandsackfüllen und Sandsackverbau, galt es auch Rauchentwicklungen bei überschwemmten Hausanschlüssen, Abpumparbeiten an der Kanalisation und weiteres zu erledigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 2007 galt es auch wieder in Bodenburg in der Sporthalle und der Grundschule zwei Feuerwehrbereitschaften unterzubringen. Die Versorgung übernahm der Versorgungszug der Kreisfeuerwehr. Dieser war zunächst in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Groß Düngen untergebracht und wurde nachdem die Zentrale selbst ein Hochwasseropfer wurde, nach Bodenburg verlegt.

Die interne Versorgung übernahmen Siggi Schön, Simone Ossenkopp, Sandra Töllner, Jessica Oelze, Christine Bartens, Ilsemarie Maiwald und Christiane Wille-Mörke.

Tolle Leistung, herzlichen Dank!

 

In den nächsten Wochen gilt es die eigenen Schäden festzustellen und die Feuerwehr wieder vollständig einsatzbereit zu bekommen. Darin wird noch eine Menge Arbeit stecken.

 

Während des Einsatzes bekamen die Kameradinnen und Kameraden an ganz vielen Stellen großes Lob für ihr Engagement und ihren Einsatz. Vielfach war die Verpflegung der Bevölkerung so gut, dass die Einsatzkräfte auf weitere Versorgung im Feuerwehrhaus verzichten konnten. Daher an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Bevölkerung für dieses tolle Verhalten. So macht Feuerwehrarbeit Spaß, trotz der ernsten und für die Betroffenen oft finanziell stark belastenden Schadenssituation.

 

Allen Einsatzkräften der Feuerwehr Bodenburg und Ihren Familien danke ich sehr, sehr herzlich für die geleistete Arbeit!

 

Weitere Informationen zu diesem Einsatz folgen!

 

Mathias Mörke
Orstbrandmeister

Einsatzbericht Hilfeleistung Unwetter 03.06.2017

Am Pfingstsamstag um 17.50 Uhr öffneten sich die Regenschleusen in Begleitung eines Gewitters über Bodenburg. Messungen ergaben zwischen 70 Liter 85 Liter je Quadratmeter. Diese Menge ergoss sich innerhalb einer knappen halben Stunde über Bodenburg und Umgebung.

Während Wehrstedt, Bad Salzdetfurth, Wesseln, Heinde und Hockeln auch betroffen waren, war in der benachbarten Stadt Bockenem nur etwas stärkerer Regen zu verzeichnen. Besonders traf es dann aber die Orte Hackenstedt und Sottrum in der Gemeinde Holle. Viele Feuerwehrkräfte befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Feuerwehrhaus Bad Salzdetfurth, dort wurde die neue Drehleiter übergeben und das 50. Jubiläum der Jugendfeuerwehr gefeiert. Leider fiel diese Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes so ziemlich ins Wasser. Um 18.10 Uhr erreichten die Ortsfeuerwehr Bodenburg die ersten beiden Alarme, die vollgelaufene Keller meldeten. Hierzu rückte die Ortsfeuerwehr mit zwei Fahrzeugen aus. Um 18.20 baten die Betreuer des Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Bodenburg in der Glüsig aufgrund der ansteigenden Lamme und des starken Regens um Evakuierung des Zeltlagers. Hierzu wurde der ELW, der zu diesem Zeitpunkt in Bad Salzdetfurth war in Marsch gesetzt und zusätzlich die Ortsfeuerwehr Östrum alarmiert. Die Landesstraße 490 glich ab der Einfahrt „Kleines Feld“ bis zur Mitte der Strecke nach Bad Salzdetfurth zu diesem Zeitpunkt schon fast einem Fluss, der Fahrbahnrand am Fahrradweg stand bis zu 50cm unter Wasser. Noch schlimmer hatte es in Bodenburg den Schäferweg getroffen. An der Einmündung zur Lamspringer Straße war der Wasserfluss so stark, dass die Asphaltschicht zum Teil angehoben und zerstört wurde. Gegen 18.45 meldete eine Person am Feuerwehrhaus, dass Schlammwasser aus dem Bohrbach ins Freibad laufe. Auch hier war die Straße am Bohrbach derart überspült und stand auch bis zu 50 cm unter Wasser, so dass eine schnelle Hilfe hier nicht möglich war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Leitstelle forderte gegen 19.00 Uhr aufgrund einer Vielzahl von Notrufen die Stadt- und Gemeindebrandmeister der betroffenen Kommunen auf, eine örtliche Einsatzleitung einzurichten und stellte ab diesem Zeitpunkt die Einsätze nur noch per Fax in Listenform zur Verfügung. Für die Stadt Bad Salzdetfurth wurde diese Örtliche Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Bodenburg eingerichtet, hier war zunächst der Bad Salzdetfurther Einsatzleitwagen und später der Bodenburger Einsatzleitwagen tätig. Von hier aus wurden alle ca. 90 im Stadtgebiet Bad Salzdetfurth notwendigen Einsätze koordiniert und den Einsatzkräften zugeteilt. Im Laufe des Einsatzes wurden alle 11 Bad Salzdetfurther Ortsfeuerwehren und die Feuerwehr Ilde aus der Stadt Bockenem alarmiert und eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits um 19.24 Uhr lagen 64 verschiedene Einsatzstellen vor. Diese ließen sich natürlich nicht alle gleichzeitig abarbeiten und so wurden Prioritäten gesetzt, besonders hohe Wasserstände im Keller oder betroffene Wohnbereiche wurden priorisiert. Dies stellte natürlich nicht alle Hilfesuchenden zufrieden, war aber aufgrund des Einsatzaufkommens notwendig. Da der Versorgungszug bereits im Holler Einsatzgebiet im Einsatz war, wurden die Einsatzkräfte in diversen Feuerwehrhäusern im Stadtgebiet u.a. in Bodenburg selbst verpflegt. Sehr schnell standen Getränke, Kaffee und später heiße Würstchen für die Einsatzkräfte bereit. Hierfür ein herzliches Dankeschön an das Küchenteam Christina Könnecke und Siggi Schön. Der Riehepegel in Östrum stieg in einer enormen Geschwindigkeit und erreichte seinen Spitzenstand mit 3,20m. Bereits bei einem Stand von 2,70m wurde der Krisenstab der Stadtverwaltung im Rathaus einberufen. Auch stand nach einiger Zeit die Durchgangsstraße in Östrum unter Wasser, so dass diese für den Verkehr gesperrt werden musste. Gegen 01.00 Uhr waren alle notwendigen Einsatzstellen abgearbeitet und nach einer Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde zunächst der Einsatz abgebrochen um sich am nächsten Morgen mit den noch vorhandenen Schadensstellen zu beschäftigen.

 

Doch galt es zunächst ab 07.00 Uhr dem Pfingstfrühkonzert des Musikzuges der Feuerwehr zu lauschen. Das letzte Stück des Musikzuges hatte gerade begonnen, da riefen die Meldeempfänger die Einsatzkräfte um 08.24 Uhr bereits wieder zu einem vollgelaufenen Keller. Diesem folgten dann noch zwei weitere. Ein Baum war ebenso umgestürzt und musste entfernt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem ausführlichen Frühstück in Feuerwehrhaus ging es dann zum freien Bad um das Becken und den Randbereich vom Schmutzwasser zu befreien. Mit diversen Pumpen wurden die 1.250 m³ am Pfingstsonntag, am Dienstag und Mittwoch durch die Feuerwehr ausgepumpt. Hieran beteiligten sich neben den Bodenburger Einsatzkräften auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Salzdetfurth.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt galt es infolge dieses Unwetters in Bodenburg 36 Einsatzstellen zu bearbeiten, davon waren 33 auszupumpende Keller.

Die Feuerwehr Bodenburg war am 03.06.2017 mit 29 Kräften und am 04.06.2017 mit 31 Kräften im Einsatz.

 

Allen eingesetzten Kräften hierfür mein ganz herzlicher Dank, auch den Familien der Einsatzkräfte danke ich herzlich für ihr Verständnis.

Mein Dank gilt aber auch der Bevölkerung für ihr verständiges Warten auf die Einsatzkräfte, für die eingeleitete Selbsthilfe, für die überreichten Spenden und Dankesworte.

Wollen wir abschließend hoffen, dass uns nicht so schnell wieder ein derartig kräftiger Gewitterschauer heimsucht.

 

Mörke, OrtsBM

36 Einsätze am Unwetter-Wochenende

Die extreme Wetterlage am Wochenende des 03. und 04. Juni 2017 bescherte der Bodenburger Feuerwehr eine unglaubliche Zahl von 36 Einsätzen im Ortsbereich Bodenburgs.

Die Details zu den Stichworten und Alarmzeitpunkten findet Ihr unter „Einsätze“.
Dort ist zu entnehmen, dass sich viele Einsatzstellen zur gleichen Uhrzeit gehäuft haben, sodass wir nicht jeden sofort „bediehnen“ konnten.

 

Wir bitten schon jetzt um Verständnis!
Ein detailierter Bericht folgt in Kürze.

 

 

 

Dankeschön für Brandeinsatz 19.07.2016

Bereits am 19. Juli 2016 kurz vor Mitternacht wurden die Feuerwehren Östrum, Bodenburg und Breinum zu einem Brandeinsatz nach Östrum zur KFZ-Werkstatt an der Riehe gerufen. Dort war es durch einen technischen Defekt zu einem Kleinbrand mit heftiger Rauchentwicklung gekommen.

Unter Atemschutzgeräten war der Brandherd schnell lokalisiert und es wurden nur geringe Mengen Löschmittel benötigt, um das Kleinfeuer zu löschen. Aufwendiger gestaltete sich die anschließende Entrauchung des Werkstattgebäudes.

Am gestrigen Freitag, den 02.09.2016 spendete der Inhaber der Werkstatt Jannik Barte und die Eigentümer der Immobilie die Familie Heinrich den Feuerwehrkräften einen zünftigen Grillabend nebst Getränken. Thomas Heinrich bedankte sich bei den Einsatzkräften im Namen seiner Eltern und des Werkstattbesitzers für die schnelle und professionelle Hilfe, die einen größeren Schaden vermieden hat. Er wünschte den Feuerwehrfrauen- und männern guten Appetit.

Darüber freuten sich die Einsatzkräfte sehr, kommt es doch nicht so häufig vor, dass nach Einsätzen auch einmal ein „Dankeschön“ ausgesprochen wird.

Anlass war ein Übungsabend des 1. Zuges der Stadtfeuerwehr Bad Salzdetfurth, der sich aus den Feuerwehren Bodenburg, Breinum und Östrum zusammensetzt. Diesem Übungsabend, an dem an drei Stationen der Einsatz von technischen Hilfeleistungsgeräten, Beleuchtungsgeräten und die Atemschutzüberwachung ausgebildet wurden, war eine Alarmübung am einem Verbrauchermarkt in Wehrstedt ab 17.20 Uhr vorrausgegangen. Bereits am Folgetag, (Samstag 03.09.) mussten die Feuerwehren Östrum und Bodenburg um 7.56 Uhr wieder ausrücken um einen Brand von Grünabfällen zu löschen.

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Dankeschön für die tolle Geste an die Familie Heinrich und die Kfz-Werkstatt danke_barte2

Mörke, OrtsBM

Einsatzbericht Verkehrsunfall mit brennendem PKW am 01. September 2015

Am späten Abend des 1. September 2015 wurden die Feuerwehren Breinum und Bodenburg um 22.06 Uhr zunächst zu einem brennenden PKW auf die Kreisstraße K 320 Breinum Richtung Sehlem gerufen. Bereits eine Minute später wurde erneut alarmiert mit dem Hinweis, dass noch eine Person im PKW eingeklemmt sei. Aufgrund der bestehenden Alarmierungsregelungen ergänzte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Bad Salzdetfurth.

Um 22.10 Uhr rückten die Feuerwehren aus und um 22.14 Uhr erreichten die Feuerwehren Breinum und Bodenburg die Einsatzstelle, wenig später folgten die Kameraden aus Bad Salzdetfurth.

Die erste Lage stellte sich für die Einsatzkräfte mit einem nach einem Frontalcrash mit einem Baum in Vollbrand stehenden VW Polo dar, in diesem war noch im Flammenschein die Kontur des Fahrers zu erkennen. Die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten zwar schnell Erfolg, machten aber auch deutlich, dass für den Fahrer jede Hilfe zu spät kam. Um das auslaufende brennende Benzin restlos abzulöschen wurde ein umfangreicher Schaumteppich über das Fahrzeug gelegt.

„Eingeschäumter PKW“
„Eingeschäumter PKW“

Die Einsatzstelle wurde für die Arbeit der Einsatzkräfte weiträumig ausgeleuchtet und auch für die Spurensicherung der Polizei war die Beleuchtung hilfreich.

„Beleuchtung der Einsatzstelle“
„Beleuchtung der Einsatzstelle“

 

Durch die nahe liegende Rettungswache Sehlem waren die ersten Rettungskräfte kurz vor der Feuerwehr am Einsatzort, konnten aber aufgrund des Brandes wenig ausrichten. Die auf den Unfall als erste zugekommende Ersthelferin wurde durch die Rettungskräfte betreut und ein Notfallseelsorger nahm sich der Helferin an.

Ergänzend wurde dann die „Untere Wasserbehörde“ des Landkreises Hildesheim zur Einsatzstelle bestellt um sich um die sachgerechte Entsorgung des Schaumteppichs zu kümmern.

Stadtbrandmeister, stellv. Stadtbrandmeister und Pressesprecher der Stadtfeuerwehr ergänzten die Einsatzkräfte und standen den Reportern für Informationsgespräche zur Verfügung.

Nachdem durch die Polizei die Spuren ausreichend gesichert waren, konnte mit der nicht einfachen Aufgabe der Leichenbergung unter Einsatz eines Hilfeleistungssatzes begonnen werden. Nachdem dies abgeschlossen war, wurden noch Reinigungsarbeiten durchgeführt und die Einsatzstelle dann der Polizei übergeben.

„Unfallfahrzeug nach der Bergung“
„Unfallfahrzeug nach der Bergung“

 

Durch die Straßenmeisterei wurde die Kreisstraße für den Verkehr dann bis zur Reinigung der Einsatzstelle am nächsten Tag gesperrt.

Für die Feuerwehrkräfte war es ernüchternd letztendlich hilflos dem Tod des Unfallopfers gegenüber zu stehen. Schnelligkeit, Fachkompetenz und umfangreich eingesetzte Technik konnten diesmal den Lauf des Schicksals leider nicht aufhalten.

Die Feuerwehr Breinum war mit 8 Kameraden, die Feuerwehr Bodenburg mit 23 Kameraden und die Feuerwehr Bad Salzdetfurth mit 21 Kameraden im Einsatz.

Einsatzende war um 01.30 Uhr.

Mörke, OrtsBM