Gesamtmitgliederzahl auf 482 angewachsen

Ortsbrandmeister Jens Steinwedel hielt seinen ersten Tätigkeitsbericht nach Amtsübernahme in 2018. Erfreulich ist die Mitgliederzahl, die über alle Abteilungen der Wehr einschließlich Förderverein stolze 482 Personen zählt. In den Bereichen Kinder- und Jugendfeuerwehr, sowie dem Musikzug boomt die Jugendarbeit. „Hier wird eine solide Basis für die Zukunft geschaffen!“, freut sich OrtsBM Steinwedel. Die 52 Einsätze waren sehr unterschiedlich und nicht allein aufgrund ihrer Anzahl eine Herausforderung. Neben Brandeinsätzen und Verkehrsunfällen, sowie weiteren Hilfeleistungen war der Einsatz beim Moorbrand in Meppen von besonderer Qualität.

Der Förderverein ermöglichte die komplette Sanierung der Küche, die beim Kameradschaftsabend eingeweiht werden konnte. Weitere Fördermittel und Sachspenden wurden zur Erweiterung der Ausrüstung verwendet. Die Veranstaltungen Osterfeuer und Oktoberfest waren wieder sehr erfolgreich und werden in 2019 erneut stattfinden. Das 150 jähr. Bestehen der Wehr in 2022 wird in kleinem Rahmen veranstaltet, ein großes Zeltfest findet keine Zustimmung.

Die Berichte von Kinderfeuerwehr, Jugendfeuerwehr und Musikzug zeichnen jeweils ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Jahr 2018 aus. Die Grußworte von Ortsbürgermeister Heinrich Schrell jun. und dem 2. stellv. Bürgermeister der Stadt Reinhard Nipp honorierten die hervorragende Jugendarbeit und den unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl. Stadtbrandmeister Matthias Bellgardt konnte neben der Überbringung der Grußworte noch mehrere Ehrungen und Beförderungen vornehmen. Geehrt wurden für 40 jähr. Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen Udo Wolfram und Jens Dortmund, für 25 jähr. Danielle Schmöle. Bernd Szlopsna wurde zum Hauptlöschmeister und Christoph Schnelle zum Oberlöschmeister befördert. Darüber hinaus D. Müller, F. Kärger, E. Neumann, J. Hatscher, J.H. Meyer und S. Zimmerman zur Oberfeuerwehrfrau/zum Oberfeuerwehrmann.

Jahreshauptversammlung der KFB 3

Heute haben wir an der Jahreshauptversammlung der Kreisfeuerwehrbereitschaft 3 des Landkreises Hildesheim in Bockenem teilgenommen.
Die Ortsfeuerwehr Bodenburg ist mit der Führungsgrupppe des ELW1 und der Mannschaft des HLF 10/6 im 4. Zug beteiligt.

Der Bereitschaftsführer Ralf Sander berichtet über die geleisteten Übungsdienste und Einsätze im Jahr 2018. Herausragend waren hier eine Personensuche in Diekholzen und der Moorbrand in Meppen. Eine durchschnittliche Beteiligung von 107 Kameradinnen und Kameraden ist das stolze Ergebnis in der Statistik.

Neben den Grußworten der Ehrengäste Herrn Fachdienstleiter Köhler und stellv. Kreisbrandmeister Mathias Mörke wurde der Kamerad Ralf Mahnkopp aus Östrum in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
Ralf war 21 Jahre als Zugführer des 4. Zuges tätig und verdient unser aller Anerkennung!
Seine Nachfolge treten Zugführer Wolfgang Großmann und die stellv. Zugführerin Heike Matthiesen an.

Verkehrsunfall hält Retter in Atem

Am vergangenen Freitag kam eine Fahrerin mit ihrem Kleinwagen am Ortsausgang von Bodenburg Richtung Sehlem von der Straße ab.

Aufgrund der eingehenden Notrufe bei der Leitstelle gingen wir zunächst von einer eingeklemmten Person aus, somit herrschte höchste Anspannung für alle alarmierten Kräfte aus Bodenburg und Bad Salzdetfurth.

Schon kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erkannten wir, dass sich die Fahrerin aus dem Fahrzeug befreien konnte. Sie wurde zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Wir sicherten den Unfallort auf der viel befahrenen L490 weiträumig ab, es kam dadurch zeitweise zu Staubildungen. Nach dem Abtransport des beschädigten PKW konnte die Straße nach etwa 40 Minuten wieder frei gegeben werden.

Waldbrand in Lechstedt gelöscht

Am 08.11.2018 um 17:49 Uhr erfolgte eine Alarmierung für unser Tanklöschfahrzeug zu einem Waldbrand in Lechstedt. Die Ortsfeuerwehr und Nachbarwehren waren hier bereits seit 17:14 Uhr im Einsatz. Gemeldet wurde ursprünglich ein gelöschtes Feuer, welches sich dann im Unterholz des Waldes zu einem Schwelbrand entwickelte.

Aufgrund des hohen Wasserbedarfs wurden dann einige Zeit später Tanklöschfahrzeuge alarmiert, um im Pendelverkehr Löschwasser an die Brandstelle zu befördern. Unser TLF 3000 unternahm somit mehrere Fahrten zwischen Hydrant und der Schadensstelle, um dort in das HLF 10 der Ortsfeuerwehr Heinde einzuspeisen. Von hier aus wurde der Löschangriff durch „Bodentruppen“ vorgetragen.

Wassertransportzug erneut in Meppen

Gestern um 18:00 Uhr wurde erneut ein Wassertransportzug der Kreisfeuerwehr zu den Moorbränden in Meppen verlegt.

Diesmal mit 13.600 Litern Wasser dabei:

ELW 1 KFB 3 Bodenburg – Bereitschaftsführer Ralf Sander

ELW 1 KFB 1 Giesen
TLF 16/24 Tr Almstedt
TLF 3000 Burgstemmen
TLF 8 (W) Alfeld
TLF 8/24 Heinde
TLF 3000 Bodenburg
MTW Sarstedt
GW-L Freden

Wir wünschen unseren Kameradinnen und Kameraden viel Erfolg und eine gesunde Heimkehr.

Foto: Bluelight Lower Saxony

Schreckensszenario am Sandbrink

„Ein Kleintransporter mit zwei Insassen kommt auf regennasser Fahrbahn von der Straße ab, prallt mit voller Wucht gegen einen Baum. Fahrer und Beifahrer werden eingeklemmt und sind schwer verletzt – das Fahrzeug beginnt zu brennen, auf der Ladefläche befindet sich ein Fass mit einer brennbaren Flüssigkeit.“

… so lautete das Drehbuch einer Alarmübung am 26.10.2018 für die Ortsfeuerwehren Bodenburg und Breinum. Ortsbrandmeister Jens Steinwedel hatte die Übung mit Unterstützung von Oliver Großmann im Geheimen geplant und jedes Detail minutiös vorbereitet.
Die Retter erwarteten realistisch geschminkte Unfallopfer, dichter Rauch aus dem Motorraum und ein Fahrzeug, dass mechanisch soweit deformiert wurde, dass es nach einem echten Unfall aussah.

Die Alarmierung erfolge um 20:31 Uhr mittels Sirene und DME für beide Ortsfeuerwehren und den Rettungsdienst der ASB-Wache Sehlem. Bereits um 20:58 Uhr war der Fahrer und weniger Minuten später seine Beifahrerin aus dem Auto befreit. Vorher wurde der Brand gelöscht und beide Patienten durch den Rettungsdienst behandelt und stabilisiert. Scheinwerferlich und Blaulicht waren schon aus weiter Ferne zu sehen und sorgten im Ort für Beunruhigung…

WARUM der ganze Krach mit Sirene und Martinshorn?

Wir trainieren das ganze Jahr über für den Ernstfall – jede mögliche Schadenslage wird peinlich genau einstudiert. Wie bei einem Theaterstück muss jeder seine Aufgabe kennen und zum richtigen Zeitpunkt routiniert handeln.
Zur Leistungsüberprüfung gibt es dann gelegentlich solche Alarmübungen, die dabei helfen den Trainingserfolg, aber auch Optimierungsbedarf festzustellen.

Übungsleiter Jens Steinwedel und Einsatzleiter Christoph Schnelle (stellv. OrtsBM) zeigten sich nach der Übung zufrieden – das Übungsziel wurde erreicht, auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst war hervorragend!

Landkreis entsendet Einheit nach Meppen

Der Landkreis Hildesheim erhielt heute die Anforderung des Innenministeriums zur Entsendung einer Einheit zu dem Moorbränden im Landkreis Emsland.

Angefordert wurden geländegängige Fahrzeuge mit einer Gesamtwassermenge von min. 10.000 Litern Wasser und ausreichend PA-Trägern für eine geschätzte Einsatzdauer von 36 Stunden.

Der stellv. Kreisbrandmeister Mathias Mörke stellte nach Rücksprache mit den Stadt- und Gemeindebrandmeistern eine Kombination aus 5 Tanklöschfahrzeugen, einem MTW, einem ELW und einem KdoW unter seine Führung. Die Fahrzeuge stammen aus Bodenburg, Burgstemmem, Heinde, Lamspringe, Sarstedt und Sibbesse.

Kreisbrandmeister Josef Franke verabschiedete die Einsatzkräfte um 22:00 Uhr vom Hof der FTZ Groß Düngen in den Einsatz. Nach etwa 4 Stunden Marschzeit sollen die Kräfte vor Ort direkt erste Aufgaben übernehmen, da die Hilfe besonders dringend benötigt wird. Eine Nachtruhe wird somit zunächst entfallen.

Aus Bodenburg sind dabei:

Bernd Szlopsna
Jens Müller
Nicole Maiwald
Nils Fischer
Thomas Maiwald
Wolfgang Großmann

Wir wünschen den eingesetzten Kräften einen hohen Wirkungsgrad und eine baldige gesunde Rückkehr in die Heimat!

Einsatz Verkehrsunfall L490

Am heutigen Morgen wurden wir um 07:04 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei PKW auf die L490 zwischen Bodenburg und Bad Salzdetfurth gerufen.


Die beiden Fahrzeuge waren auf offener Strecke augenscheinlich zusammengestoßen – einer der beiden Fahrer konnte sich selbst befreien, der zweite musste freigeschnitten werden. Soweit bekannt, waren die Verletzungen nicht lebensgefährlich, beide Patienten wurden durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Weitere Insassen gab es glücklicherweise nicht. Die Unglücksursache ist bisher unklar, die Polizei ermittelt.

Alarmiert wurden die Ortsfeuerwehren Bad Salzdetfurth, Bodenburg und Heinde. Neben der Verletztenbetreuung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, dem Bereithalten eines dreiteiligen Löschangriffes und der Absperrung der Einsatzstelle stand vor allem die patientenorientierte Rettung des eingeklemmten Fahrers im Vordergrund.

Anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und nach Abtransport der beiden Autowracks die Straße nach etwa 3 Stunden wieder freigegeben.

Einsatz Personensuche Diekholzen

Am Samstag wurde eine Diekholzener Bürgerin vermisst gemeldet. Zunächst wurden durch die Polizei und örtliche Feuerwehren erste Suchmaßnahmen eingeleitet. Laut Presseberichten war auch ein Polizeihubschrauber involviert. In der Nacht wurde die Suche dann vorübergehend eingestellt.

Mit Anbruch der ersten Sonnenstrahlen wurden am Sonntag um 07:00 Uhr die Feuerwehrbereitschaften 2 und 3 alarmiert, um die Suche in großem Stil wieder aufzunehmen. Eine halbe Stunde nach Alarmierung wurde die Person dann aufgefunden und der Einsatz abgebrochen.

Wir waren mit dem ELW der KFB3 am Feuerwehrhaus Diekholzen stationiert, um von hier aus den Einsatz der anfahrenden Kräfte zu koordinieren.

Neue Helme sind eingetroffen

Ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes/einer Feuerwehrfrau ist der Helm.
Grundsätzlich ist anhand von Gesetzen und Verordnungen genau geregelt, mit welcher Schutzausrüstung Feuerwehren auszurüsten sind.
Zuständig für die Beschaffung und Einhaltung der Rahmenbedingungen ist hier der kommunale Träger, die Stadt Bad Salzdetfurth.
Da sich die Anforderungen und technischen Möglichkeiten laufend ändern, kam es vor einiger Zeit dazu, dass unsere alten Helme nach über 30 Jahren für untauglich erklärt wurden. Es gab neue Erkenntnisse darüber, dass vor allem bei thermischer Belastung Probleme auftreten, die neuartige Helme besser verkraften können.

Umso mehr freut es uns, dass Rat und Verwaltung die Neubeschaffung geeigneter Helme veranlasst und durchgeführt haben. In der vergangenen Woche konnten wir bereits die erste Charge des Modells „Rosenbauer Heros Smart“ in Empfang nehmen.

Die neuen Helme sind neben den grundsätzlichen Schutzeigenschaften mit einer Schutzbrille, einem Schutzvisier und einer Stirnlampe ausgerüstet.
Wir sind stolz auf dieser Verbesserung zu Gunsten unser Sicherheit und freuen uns auf die ersten Erfahrungen damit!